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Jugendwehren trafen sich zur Nachtwanderung

Jännersdorf Jugendwehren trafen sich zur Nachtwanderung

Zwölf Jugendfeuerwehrmannschaften und ihre Betreuer trafen sich am Samstag zur 18. Nachtwanderung des Amtes Meyenburg in Jännersdorf. Beim 4,5 Kilometer langen Stationsparcours stand vor allem der Spaß im Vordergrund. Schon beim Zeltaufbau halfen sich die Teams gegenseitig.

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Meyenburgs Amtsbrandmeister Gerald Jach eröffnet die Spiele. Amtsjugendwart Ronald Lock (vorn links) spricht wenig später ein Handyverbot aus.

Quelle: Beate Vogel

Jännersdorf. „Schei ...!“ ruft es aus dem Team der Jugendfeuerwehr Telschow-Weitgendorf, das sich mit den elf anderen Jugendmannschaften zum Appell aufgestellt hat – Auftakt zur 18. Nachtwanderung der Jugendfeuerwehren des Amtes Meyenburg und ihren Gästen aus Putlitz-Berge auf dem Sportplatz in Jännersdorf. Amtsjugendwart Ronald Lock hat soeben ein absolutes Handyverbot an allen Stationen ausgesprochen: „Wer das Handy zieht, bekommt fünf Strafsekunden.“ Den Jugendlichen der Altersklasse (AK) II legt er außerdem nach dem Start eine strikte Schweigepflicht auf. Die Begeisterung bei den 14- bis 18-Jährigen hält sich in Grenzen.

Mit aufgeregtem Geschnatter haben die Betreuer der Mannschaften aus den Amtsbereichen Meyenburg und Putlitz-Berge offenbar so ihre Erfahrung. Schon beim Zeltbau herrscht organisiertes Chaos. René Schmidt, Jugendwart der Feuerwehr Silmersdorf, bläst mit dem Kompressor Luftmatratzen auf. Seine AK II ist zum ersten Mal bei der alljährlichen Nachtwanderung dabei. Ihre Iglu-Zelte müssen die Jugendlichen alleine aufstellen. „Die sind alt genug“, sagt Schmidt.

Man hilft sich gegenseitig

Die Zelte der AK I aus Telschow-Weitgendorf gleich nebenan stehen schon. Die Zehn- bis 14-Jährigen sind alte Hasen bei der Nachtwanderung. „Wir sind seit Jahren unglaublich gerne hier, auch weil es so toll organisiert ist“, sagt Maren Michaelis, die mit ihrem Mann und zwei weiteren Betreuern die acht Kinder nach Jännersdorf begleitet hat. „Das macht den Kindern Spaß und fördert die Motivation“, meint Jugendwart André Michalis. Die Telschow-Weigendorfer packen bei den Silmersdorfern mit an. „Man hilft sich doch gegenseitig.“ In Telschow-Weitgendorf sind immerhin 15 Kinder in der Jugendwehr. „Aber die sind heute nicht alle dabei“, so Maren Michaelis. Dass sie in der Nacht zum Schlafen kommt, glaube sie nicht und schmunzelt: „Zeltwände sind dünn und die Kinder quatschen die ganze Nacht.“ Aber das wüsste man ja: „Dann ist ja der Sonntag zum Schlafen da.“

Beim Aufbauen der Zelte packen alle mit an

Beim Aufbauen der Zelte packen alle mit an.

Quelle: Beate Vogel

Neun Stationen müssen die Kinder und Jugendlichen nach dem Appell und dem gemeinsamen Abendessen aus Hotdogs, Bratwurst und Pommes auf dem 4,5 Kilometer langen Parcours absolvieren, erklärt Amtsjugendwart Lock. Zwei Floriangruppen sind dabei – die Kinder sind zwischen sechs und zehn Jahre alt – zwei in der AK I und zwei in der AK II. Die Disziplinen sind vielfältig: Wasserbecken, Löschangriff, Gerätepuzzle, Wortsuche, Erbsentransport, Fahrzeugkunde und Klaus Dieter. Klaus-Dieter? „So heißt eine Figur aus Feuerwehrgeräten, die die Kinder anziehen sollen“, schmunzelt Lock. „Habe ich mal im Internet gefunden.“

Mit dem Herzen und mit Humor dabei

Trotz Handyverbot soll die Nachtwanderung den Kindern vor allem Spaß machen. Dass auch die Jugendwarte und die Betreuer mit dem Herzen und mit Humor dabei sind, ist überall zu spüren. Immerhin geht es um den Feuerwehrnachwuchs, der fast überall zurückgeht.

So schnitten die Teams ab:

Die Platzierungen der diesjährigen Nachtwanderung:

Floriangruppen:

1. Stepenitz, 2. Meyenburg

Altersklasse I:

1. Grabow, 2. Stepenitz, 3. Halenbeck, 4. Telschow-Weitgendorf, 5. Putlitz

Altersklasse II:

1. Meyenburg, 2. Silmersdorf, 3. Putlitz, 4. Preddöhl, 5. Gerdshagen

Meyenburgs Ordnungsamtsleiterin Anne-Katrin Weber ging die Strecke mit Amtsbrandmeister Gerald Jach, dem Amtswehrführer Putlitz-Berge, Christian Reisinger, und dem Kreisjugendwart Mario Brandt ab: „Sie führte idealerweise am Solarpark Jännersdorf entlang, so dass die Kinder und Jugendlichen dieses Mal nicht den Straßenbereich kreuzen mussten.“ Die Dorfgemeinschaft Jännersdorf hatte für die Verpflegung gesorgt.

Von Beate Vogel

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