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KMG übernimmt radiologische Praxis

Pritzwalk KMG übernimmt radiologische Praxis

Die radiologische Praxis von Regina Gerth gehört seit dem 1. Oktober zum KMG-Gesundheitszentrum Pritzwalk. Die promovierte Medizinerin hatte sich ohnehin um eine Praxisnachfolge kümmern müssen. Die KMG ihrerseits hat ein großes Interesse daran, eine radiologische Abteilung am Krankenhaus zu haben. Sämtliche Mitarbeiter wurden übernommen.

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Regina Gerth vor neuer digitaler und analoger Röntgentechnik.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Die radiologische Praxis von Regina Gerth gehört seit dem 1. Oktober zum KMG-Gesundheitszentrum Pritzwalk. Darüber informierten am Mittwoch die promovierte Medizinerin und der Geschäftsführer des KMG-Klinikums Pritzwalk, Dirk Klebingat. „Als Krankenhaus und Gesundheitszentrum waren wir einerseits an der Übernahme der Praxis sehr interessiert, andererseits waren Investitionen nötig, die sich für eine niedergelassene Ärztin nur sehr schwer darstellen lassen“, sagte Dirk Klebingat.

KMG braucht Zugriff auf bildgebende Verfahren

Dass sich die Verhandlungspartner geeinigt haben, sei für beide zu einem vorteilhaften Zeitpunkt geschehen. „Wir benötigen den Zugriff auf die bildgebenden Verfahren Röntgen, Computertomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie und Ultraschall in erster Linie für den Krankenhausbereich, aber auch die Ärzte im Gesundheitszentrum und die niedergelassenen Ärzte im Umkreis von etwa 40 Kilometern nehmen die Dienstleistungen der Praxis in Anspruch“, sagte der Geschäftsführer.

An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei

„Die Digitalisierung der Röntgentechnik ist ein großer Schritt, um den man in der modernen Radiologie nicht herumkommt“, sagte Regina Gerth. „Eine Praxisnachfolge ist gar nicht so einfach zu finden. Daher bin ich froh, dass ich mit der KMG einen starken Partner habe, der sicherstellt, dass die Versorgung der Patienten gesichert wird“, sagte die Medizinerin. Sie wechselt nach 22 Jahren in der Niederlassung ins Angestelltenverhältnis. Übernommen werden die gegenwärtig acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive der Radiologin Sibylle Godeck, die seit sieben Jahren in der Praxis tätig ist.

Analogbilder und Digitalaufnahmen werden benötigt

Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Notfallmedizin. Mit ihrer technischen Ausstattung ist die radiologische Praxis in der Lage, die richtigen Diagnosen zu stellen. Zwar lösen in wachsendem Umfang digitale Aufnahmen die alten Röntgenbilder ab, doch werden Lichtkasten und Röntgenfilm noch einige Zeit zum Handwerkszeug der Praxis-Mitarbeiter gehören. Jede Technik hat ihre Vor- und Nachteile“, sag Regina Gerth.

Erfahrung ist das Wichtigste

Dann kommt ein Mitarbeiter mit der analogen Röntgenaufnahme einer Schülerin. „Sie muss wissen, ob es eine Lungenentzündung ist und sie auf Klassenfahrt mitfahren kann“, sagt ein Medizinisch-technischer Radiologieassistent. Die Ärztin wirft einen Blick auf das Bild und sagt: „Alles in Ordnung, sie kann mitfahren.“ Erfahrung lässt sich eben durch nichts ersetzen.

Von Andreas König

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