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Kai Neumann will Bürgermeister werden

Pritzwalk Kai Neumann will Bürgermeister werden

Ein Falkenhagener ist vierter Bewerber für das Bürgermeisteramt in Pritzwalk: Kai Neumann (parteilos) erklärte am Dienstag seine Kandidatur. Der 48-Jährige, der bei der Firma Glatfelter arbeitet, ist gebürtiger Pritzwalker und seit drei Vorsitzender des Pritzwalker SV.

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Kai Neumann

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Willkommen im Club der 48-Jährigen: Kai Neumann ist der vierte Kandidat für das Bürgermeisteramt in Pritzwalk und er hat das gleiche Alter wie die bisher bekannten drei Bewerber. Neumann, in Pritzwalk vielen als Vorsitzender des Pritz­walker SV bekannt, hat sich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, in das Rennen um das höchste Amt in der Stadt einzusteigen.

Kai Neumann war noch nie kommunalpolitisch aktiv und gehört auch keiner Partei an. Über jegliche Form der Unterstützung würde er sich freuen. Seine Motivation für die Bewerbung umreißt er so: „Wichtig ist es, Entscheidungen nachvollziehbarer und alles transparenter zu machen.“ In Pritzwalk müsse man das ganze Miteinander verbessern, damit alle möglichst zusammenarbeiten. Man müsse „viel reden, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist“. Außerdem findet er, dass die Stadt mehr mit den Leuten in den Ortsteilen ins Gespräch kommen müsse. Er wolle Pritzwalk voranbringen und etwas unternehmen, damit es mehr Firmenansiedlungen gibt, so im Gewerbepark Prignitz.

Kai Neumann ist gebürtiger Pritzwalker und verbrachte seine Jugend in Gerdshagen. Nach der Lehrzeit in der Stadt Brandenburg und dem Wehrdienst kam die Wende. Neumann lebte und arbeitete danach für ein paar Jahre im Westen Deutschlands. 2001 kehrte er zurück und lebt seitdem mit seiner Frau und den drei Kindern in Falkenhagen. Er arbeitet im nahegelegenen Gewerbepark Prignitz bei der Firma Glatfelter. Im Pritz­walker SV ist er schon seit vielen Jahren aktiv, bis er vor drei Jahren zum Vorsitzenden gewählt wurde. Auch wenn es mit der Wahl zum Bürgermeister nicht klappen sollte, will sich Kai Neumann künftig kommunalpolitisch engagieren und dann 2019 um ein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung bewerben.

Bislang haben Vizebürgermeister Ronald Thiel (parteilos), Ralf Knacke (SPD) und Thomas Schlaffke (AfD) ihre Kandidatur für die Bürgermeisterwahl angekündigt.

Von Bernd Atzenroth

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