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Kameras wachen über Wälder

Brandgefahr in der Prignitz Kameras wachen über Wälder

Die Brandgefahr steigt zunehmend in der Region. Die Feuerwehr bittet um durchdachtes Parken. Fünf Kameras beobachten den Landkreis Prignitz, an den östlichen Kreisgrenzen. Was auf jeden Fall verboten ist, ist das Befahren der Wälder und natürlich der Umgang mit offenem Feuer näher als 50 Meter zum Wald.

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Vom Meyenburger Turm muss keiner mehr Ausguck halten, die Arbeit übernahmen Kameras.

Quelle: Claudia Bihler

Pritzwalk. Bisher sieht Forstmeister Hans-Ulrich Seifert, Chef der Oberförsterei in Bad Wilsnack, keine Veranlassung, ein Betretungsverbot für die Prignitzer Wälder zu verhängen: „Die Leute sind vorsichtig, sie verhalten sich verantwortungsbewusst.“ Warnstufe IV – und damit die höchste Waldbrandwarnstufe – herrscht schon seit Wochen im ganzen Land Brandenburg. Während anderswo Waldbrände wüten, ist die Prignitz weitgehend verschont geblieben – sieht man von einzelnen Erntebränden und einem kleinen Waldbrand am Dienstag in Hoppenrade (Plattenburg) ab. Einmal hat die Waldbrandüberwachung in Tüchen eine Rauchsäule über den Baumkronen erfasst. Der Brand stellte sich aber als Feuer im Gewerbegebiet in Pritzwalk-Falkenhagen heraus ( MAZ berichtete).

Fünf Kameras beobachten den Landkreis Prignitz, an den östlichen Kreisgrenzen – etwa in der Hohen Heide bei Pritzwalk – wachen Kameras aus dem Nachbarkreis Ostprignitz über die Wälder. In Meyenburg ist eine Kamera auf einem ehemaligen Waldbrandwachturm montiert. Menschen – wie früher einmal – müssen hier keinen Dienst mehr tun. Seifert: „Dienst in dem Glaskasten dort oben wäre ja unzumutbar.“ Stattdessen drehen sich die Kameras, die auf Turmspitzen oder Funkmasten montiert sind. Ihre Bilder übertragen sie nach Karnzow bei Kyritz, wo ständig ein Mitarbeiter die Aufnahmen beobachtet.

Was auf jeden Fall verboten ist, ist das Befahren der Wälder und natürlich der Umgang mit offenem Feuer näher als 50 Meter zum Wald. Bei Missachtung drohen empfindliche Bußgelder bis 20 000 Euro. Das Verbot gilt übrigens heute auch für Waldbesitzer selbst, die zuvor von der Regelung ausgeschlossen waren.

Volker Lehmann, stellvertretender Kreisbrandmeister, bittet vor allem auch Spaziergänger um bewusstes Handeln: „Sie sollten darauf achten, dass sie weder Zuwegungen zum Wald noch zu den Wasserentnahmestellen mit Fahrzeugen blockieren, damit wir bei einem Einsatzfall auch handlungsfähig sind.“

Von Claudia Bihler

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