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Kampf dem Eichenprozessionsspinner

Pritzwalk Kampf dem Eichenprozessionsspinner

Der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner startet am Montag der kommenden Woche erneut. Neben dem Landesbetrieb für Straßenwesen wird auch der Landkreis auf seinen Flächen aktiv. An den genannten Orten ist zeitweise mit Einschränkungen zu rechnen. Der Erfolg der Aktion wird sich erst in ein paar Wochen zeigen.

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Der Eichenprozessionsspinner tritt massenweise auf.

Quelle: Forst

Pritzwalk. Neben dem Landesbetrieb des Straßenwesens beginnt am Montag, 15. Mai, auch die Landkreisverwaltung der Prignitz mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners vom Boden aus. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Am Montag ist mit dem Besprühen der Bäume mit dem Biozid Dipel ES ab 7.30 Uhr im westlichen Gemeindegebiet Groß Pankow, dem Amtsgebiet Putlitz und Meyenburg und im Raum Pritzwalk zu rechnen.

Je nach Abarbeitungsstand und Witterung werden die Arbeiten am Dienstag, 16. Mai, ebenfalls ab 7.30 Uhr im Raum Pritzwalk fortgesetzt, anschließend dann im östlichen Gemeindegebiet Groß Pankow und weiter über die Gemeinde Gumtow und eventuell im Amtsbereich Bad Wilsnack fortgeführt. Am Mittwoch ist vorgesehen, gegebenenfalls die Restarbeiten im Amt Bad Wilsnack, dann im Raum Wittenberge, im Amtsbereich Lenzen und in der Gemeinde Karstädt abzuschließen.

Aktuelle Informationen über mehrere Kanäle

Mit dem Einsatz des Hubschraubers zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners ist je nach Witterungslage ab Mittwoch zu rechnen.

Änderungen und Aktualisierungen werden zeitnah über die Presse, Antenne Brandenburg und die Internetseite des Landkreises Prignitz unter www.landkreis-prignitz.de bekanntgegeben. Hier sind unter dem Button Aktuelles/Eichenprozessionsspinner beziehungsweise unter „Geoportal“ auch alle Flächen einsehbar, die in Trägerschaft des Landkreises zur Behandlung vorgesehen sind.

Insgesamt sollen im Landkreis Prignitz in der nächsten Woche auf zirka 370 Hektar Flächen und Bäume behandelt werden. Das entspricht in etwa einer Größenordnung wie im vergangenen Jahr. Das Sprühen des Biozids erfolgt sowohl vom Boden (78 Hektar) als auch von der Luft aus (292 Hektar) .

Sowohl bei der Luft- als auch bei der Bodenbekämpfung gilt grundsätzlich ein Betretungs- und Befahrungsverbot während der Ausbringung und bis zur Abtrocknung des Biozids. Die betroffenen Abschnitte werden dementsprechend vorübergehend gesperrt.

Von MAZ-online

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