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Prignitz Nach Aschermittwoch – Karneval der Superlative
Lokales Prignitz Nach Aschermittwoch – Karneval der Superlative
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22:21 21.02.2018
Begeistertes Publikum. Quelle: Kerstin Beck
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Karstädt

Dass am Aschermittwoch mitnichten alles vorbei ist, bewies das Präsidententreffen der Prignitzer Karnevalsvereine am vergangenen Samstagabend in der Karstädter Löcknitzhalle.

Hier gab es einen Karneval der Superlative: Krachend voll bis auf den letzten Stehplatz besetzt erwies sich schon einmal der große Saal. Denn schließlich hatte der Laaslicher Carnevalsclub, der hier ausgelassen sein 50. Jubiläum feierte, zu dem lustigen Fest eingeladen. Und dazu waren auch Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern erschienen: Abgesandte der Karnevalsvereine aus Dömitz und Neu Kaliß.

Ehrung in Form einer Schleife

Und gekommen war auch Walter Kassin, Präsident des Karnevalverbandes Berlin-Brandenburg, der dem Laaslicher Verein eine Ehrung in Form einer Schleife und Torsten Wagner, dem Präsidenten des Lenzener Carneval-Clubs, eine Urkunde überreichten. Schließlich gibt es bei Letzterem ein ganz anderes Jubiläum zu feiern: das 70. Damit sind die Lenzener gleichaltrig mit den Lausitzer „Armen Rittern“ – und gehören somit zu den bewährten „Senioren“ im Land Brandenburg.

War es nun auf der Bühne schon mit dem Aufzug der vielen Präsidenten und Prinzenpaare farbenprächtig zugegangen, so eröffnete sich anschließend ein wahres Feuerwerk an Farben, Kostümen und Tanzenden. Prinzengarden und Showgarden. Bei einem nicht sinken wollenden Stimmungspegel, der fast die Halle zum Krachen brachte, traten Gruppen des Gastgebers, des Reetzer Faschings-Clubs, des Lenzener, des Meyenburger, des Karstädter und des Wittstocker Carnevals-Clubs, der Karnevalsgesellschaft Berge und des Barenthiner Carnevals-Vereins auf.

Und auch hier gab es Gäste: Gekommen waren aus dem Sauerland die „Valberter Konfettis“, die als „Untote“ mit einem maritimen Showtanz unter dem Motto „Wir segeln unter Piratenflagge“ das Publikum begeisterten.

Und zur Eröffnung gab es erst einmal Gesang, live dargebracht von Claudia Mewes, die im Laufe des Abends zusammen mit dem Laaslicher Präsidenten durch das Programm führte. „Absolute Profis“ waren dann auch zwischendurch zu hören, „deren Lieder dann später zu Welthits geworden sind“, wie vom Präsidenten zu erfahren war – dazu gehörten „Theater“ und „Big Spender“, dargebracht von einer Laaslicher Diva – Anke Schulz.

Und dann gab es noch eine weitere Künstlerin der Extraklasse: „Frau Schmidt“ aus Wittstock, die Travestie mit einer gekonnten Hula-Hoop-Darbietung miteinander verband und sich den Jubel des Saales damit einheimste.

Bei so viel „Heißem“ war die Gefahr eines Brandes im Saal sehr nah – aber kein Problem, denn das Nebeliner Männerballett war zum vorsorglichen Löschen und zum Gratulieren erschienen. Bis es dann zur Staffelübergabe ging.

Berge wird der nächste Gastgeber

„Wir haben gepokert und ausgelost, aber dann haben wir entschieden, dass der nächste Gastgeber das schwärzeste Prinzenpaar im Saal sein wird“, verkündete der Präsident des Laaslicher Carnevals. „Berge machts!“ hieß es dann dazu. Und was gab es dafür? Das, was es nahezu vier Stunden ununterbrochen gegeben hatte: rauschenden Beifall.

Von Kerstin Beck

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