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Prignitz Karrierechancen für jung und alt
Lokales Prignitz Karrierechancen für jung und alt
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00:18 25.01.2016
Die Organisatoren des 2. Prignitzer Karrieretages. Quelle: Andreas König
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Wittenberge

In der Prignitz leben und keine Lehrstelle haben? Das muss nicht sein. Laut dem Regionalcenter Pritzwalk der Industrie- und Handwerkskammer gibt es im Landkreis über 240 freie Ausbildungsplätze in den verschiedensten Berufen. Mit 300 Schulabgängern rechnen Arbeitsagentur und Jobcenter. Beste Chancen also für Arbeitgeber und Ausbildungswillige, ihre Ziele zu verwirklichen. Doch wie finden beide Seiten zueinander? Zum Beispiel, indem sie den 2. Prignitzer Karrieretag im Oberstufenzentrum Prignitz in Wittenberge besuchen. Am Sonnabend, 13. Februar, gibt es von 10 bis 13 Uhr Gelegenheit, die Ausbildungsangebote regionaler Unternehmen und Institutionen kennenzulernen.

Gleichzeitig lädt das OSZ zum Tag der offenen Tür ein und stellt Ausbildungswege vor. Die Palette reicht von der Berufsvorbereitung über normale Lehrausbildung bis hin zur gymnasialen Oberstufe, zur Fachschule für Sozialwesen und zur Fachschule. „An diesem Tag gibt es Gelegenheit, die Fachräume zu sehen und Fragen zu stellen“, sagt Schulleiter Jan Meyerhoff.

Über 50 Firmen werden sich an Ständen innerhalb des riesigen OSZ-Gebäudes präsentieren. Den größten Bedarf gibt es bei technischen Berufen. Für 80 freie Ausbildungsplätze werden noch Bewerber gesucht. Es folgen kaufmännische Berufe mit 50 freien Stellen, gefolgt von etwa 30 in den Gesundheits- und Pflegeberufen, 20 Stellen in der Landwirtschaft und rund 15 in den gastronomischen Berufen. „Da kann es aber sein, dass noch nicht alle freien Stellen gemeldet sind“, schränkt Marion Talkowski vom IHK-Regionalcenter ein. Schätzungen zufolge müsste die Zahl fast doppelt so groß sein. Hinzu kommen Stellen im Handwerk und spezielle Berufsbilder, etwa Dialog-Management.

Ein Blick auf die Bewerbungsmappen

Doch der Karrieretag wendet sich nicht nur an Schulabgänger. „Wir haben einen Stand für den zweiten Bildungsweg“, sagt Abteilungsleiterin Astrid Dahse. Seit dem Wechsel dieses Bereichs von der Kreisvolkshochschule zum OSZ ist Letzteres für die Erwachsenenbildung zuständig.

Angesprochen sind Erwachsene, die sich beruflich verändern oder wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen möchten. „Wir beobachten es ja oft, dass Eltern, Geschwister oder Großeltern die Schüler begleiten“, sagt Corina Sixt-Röppnack von der Wirtschaftsinitiative Westprignitz. Die Begleitpersonen können sich bei Bedarf ebenfalls über berufliche Karrieren informieren. Ein stark nachgefragtes Angebot ist erfahrungsgemäß der Bewerbungsmappencheck. Die Wirtschaftsjunioren Prignitz sehen auf Wunsch Bewerbungsmappen der Besucher durch und geben Tipps zur erfolgreichen Bewerbung. Dank der IHK ist ein Fotograf anwesend, der professionelle Bewerbungsbilder anfertigt. Damit der oder die Bewerberin besonders gut zur Geltung kommt, steht eine Visagistin bereit. Sollte das Outfit nicht ganz zur Stelle passen, gibt es auch noch die Möglichkeit, etwas Repräsentatives anzuziehen. Ganz neu ist die Möglichkeit der Teilzeitausbildung für Alleinerziehende. Dabei kann Eltern ein Teil der Ausbildungszeit erlassen werden.

Unternehmen, die sich noch anmelden wollen, können das per Mail tun:
rene.georgius@ihk-potsdam.de

Von Andreas König

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