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Prignitz Kein Geld für neues Sporthaus
Lokales Prignitz Kein Geld für neues Sporthaus
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00:17 05.09.2016
Noch auf dem Stand der 70er Jahre – das Sporthaus. Quelle: Beeskow
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Putlitz

Auf ein neues Sporthaus müssen die Putlitzer wohl noch eine Weile warten. Wie Amtsdirektor Hergen Reker in der Stadtverordnetenversammlung informierte, will das Land den beantragten Zuschuss nicht gewähren. Die Stadt hatte eine Zuwendung aus dem Topf für notleidende Kommunen beantragt – Gemeinden also, die sich in Liquiditätsschwierigkeiten befinden. „Der Antrag wurde abgelehnt“, teilte Hergen Reker in dieser Woche mit. Die Prüfung des Innenministeriums habe ergeben, dass es anderen noch schlechter gehe, die das Geld des Landes dringender bräuchten. „Putlitz geht es noch ein klein wenig zu gut“, kommentierte der Amtsdirektor die Ablehnung.

Sanierung muss sich auszahlen

Bürgermeister Bernd Dannemann sagte, Putlitz werde im Prinzip dafür bestraft, dass sich der Haushalt positiv entwickelt habe. Durch die Erhöhung der Hebesätze nimmt die Stadt jährlich 19 000 Euro ein. Angesichts der Ablehnung meinte der Bürgermeister, eigentlich könne man die Hebesätze auch wieder senken.

Jetzt müsse das weitere Vorgehen überlegt werden, sagte der Bürgermeister. Er sehe zwei Varianten. Einmal die Sanierung des Sporthauses. Über zwei Jahre gestreckt könnten Dach, Fenster und die Installation erneuert werden. Allerdings sei nichts gekonnt, wenn die Kosten für die Sanierung nicht wesentlichen unter denen eines Neubaus lägen. „Dann haben wir viel Geld reingesteckt und haben doch nur ein altes Gebäude.“ Die Alternative der Abriss des bestehenden Sporthauses und ein kompletter Neubau. Bernd Dannemann regte an, bei einem Treffen mit dem Sportverein über die beiden Varianten Neubau oder Sanierung zu sprechen.

Neubau kostet rund eine Million Euro

André Michaelis (Freie Wähler) lehnte dies ab. Es sei nur Zeitverschwendung. Es bestehe eine eindeutige Beschlusslage. Für ihn komme nur ein Neubau in Frage, alles andere sei herausgeschmissenes Geld. Alles scheint nun auf die Aufnahme eines Kredits zur Finanzierung des Eigenanteils an den Baukosten hinauszulaufen.

Für den Neubau wird rund eine Million Euro benötigt. Bei einer Grundförderung von 75 Prozent müsste die Stadt 25 Prozent aufbringen, was 250 000 Euro entspräche. Das Sporthaus ist noch auf dem Stand der 1970er Jahre. So gibt es nur eine Gemeinschaftsdusche für Gast- und Heimmannschaften. Ähnlich sieht es bei den Umkleidemöglichkeiten aus. Mit dem Neubau des Sporthauses soll auch eine Aufwertung für das angrenzende Schwimmbad verbunden sein.

Von Michael Beeskow

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