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Kein Projekt mehr im Stadt-Umland-Wettbewerb

Meyenburg Kein Projekt mehr im Stadt-Umland-Wettbewerb

Mit dem barrierefreien Umbau des Clubhauses der Vereine hat das Amt Meyenburg jetzt auch das letzte Projekt verloren, mit dem es sich in der Kooperation zum Stadt-Umland-Wettbewerb um Fördermittel beworben hatte. Nun müssen die betreffenden Gremien die weiteren Schritte beraten.

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So hätte das generationengerechte Quartier Meyenburg aussehen können. Das Clubhaus der Vereine (der Flachbau links) war ein Teil davon.Quelle: BTU Cottbus

Meyenburg. Mit dem barrierefreien Umbau des Clubhauses der Vereine ist jetzt auch das letzte große Projekt in Meyenburg aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) ausgeschieden. Amtsdirektor Matthias Habermann informierte die Stadtverordneten am Mittwochabend darüber, dass aus dem zuständigen Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg die Information kam, dass das geplante Projekt im Clubhaus der Vereine nicht förderfähig sei.

Im SUW werden drei Fonds gebündelt – neben Leader und Europäischem Sozialfonds ist dies die Richtlinie zur nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umland (NESUR). Über diese hatte sich das Amt Meyenburg als Kooperationspartner mit dem Projekt im Clubhaus beworben, erklärte Habermann. Gefördert wird über NESUR unter anderem „die Reaktivierung und gegebenenfalls Renaturierung brachgefallener Flächen und Gebäude in städtebaulich relevanten Räumen“. „Das Clubhaus ist aber nicht förderfähig, da es nicht leer steht“, erläuterte Habermann.

Gute Zusammenarbeit mit dem Ministerium

Darauf sei das Amt im Oktober vom MIL hingewiesen worden. „Wir haben versucht, eine einvernehmliche Lösung zu finden“, berichtete der Amtsdirektor und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Ministerium. So habe das Amt eine sehr detaillierte Zusammenstellung über die vorhandenen Flächen im Clubhaus und deren Nutzung erarbeitet. Das Ergebnis: Nur für 38 Prozent der Gebäudefläche gibt es gar keine Nutzung.

Das Projekt „Generationengerechtes Quartier Meyenburg“ war bereits aus dem SUW her­ausgenommen worden. Das Konzept für das „Generationengerechte Quartier Meyenburg“ musste umgeschrieben werden, da sich der Träger Stephanus Wohnen und Pflege als Partner zurückgezogen hatte. Nun plant der DRK-Kreisverband Prignitz allein einen Neubau auf der Brachfläche gegenüber der Amtsverwaltung (die MAZ berichtete). Damit sind alle Projekte, mit denen sich Meyenburg in der Kooperation für den SUW beworben hatte, nicht förderfähig. „Das müssen wir mit den Kooperationspartnern besprechen“, so der Amtsdirektor. Im Herbst werde sich der Amtsausschuss Meyenburg dazu beraten.

Auch, wie es mit dem Clubhaus weiter gehen kann, müssen die Stadt und das Amt erst einmal beraten. Ein Antrag auf eine Leader-Förderung wäre laut Habermann auch außerhalb des SUW möglich.

Von Beate Vogel

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