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Kinder fahren im Pollo nach „Sankt Nikolaus“

Schönhagen Kinder fahren im Pollo nach „Sankt Nikolaus“

Einen besonderen Ausflug unternahmen am Mittwoch rund 60 Kinder, Eltern, Großeltern und Erzieherinnen der Schönhagener Kita „Gänseblümchen“. Sie fuhren mit dem Pollo von Mesendorf nach Lindenberg. In Brünkendorf, dessen Bahnhof in „Sankt Nikolaus“ umbenannt worden war, machten sie zweimal Halt.

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Kinder, Eltern, Großeltern und Erzieherinnen der Kita Gänseblümchen aus Schönhagen fuhren am Nikolaustag mit dem Pollo.

Quelle: Andreas König

Schönhagen/Brünkendorf. Mit dem laut vernehmlichen Tuten der Signalpfeife kündigt der Pollo schon von weitem sein Kommen an. Dann schnauft und rattert der Zug in den Bahnhof Brünkendorf ein. Doch was ist das? Statt „Brünkendorf“ steht „Sankt Nikolaus“ am Bahnhofsschild. Hier also muss er wohnen. Vorsichtig steigen die ersten Kinder aus den Waggons. Es sind die Mädchen und Jungen der Kita „Gänseblümchen“ aus Schönhagen.

Brünkendorf wurde zur Feier des Tages in „Sankt Nikolaus“ umbenannt

Brünkendorf wurde zur Feier des Tages in „Sankt Nikolaus“ umbenannt. Am Wochenende ist Nikolausfahrt beim Pollo.

Quelle: Andreas König

„Wir wollten in diesem Jahr für unsere Kinder etwas Besonders machen“, sagt Anna Lehmann. Die Mutter von Ida, einem der Kinder, hat die Fahrt mit organisiert. „Zunächst einmal wollten wir unseren Kindern Gelegenheit geben, mit der Eisenbahn zu fahren“, erzählt die junge Frau. „Das ist ja heute in unserer Region nicht mehr so häufig möglich.“ Alsdann wollten Eltern, Großeltern und Erzieher den Nikolaustag für ihre Schützlinge zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen. „Wir wissen ja, dass am Wochenende Nikolausfahrt beim Pollo ist“, sagt Anna Lehmann. „Aber da ist der Andrang doch recht groß, so dass wir uns dafür entschieden haben, die Fahrt in kleinerem Rahmen, nur für unsere Kita-Kinder, zu unternehmen.“

Laternenfest und Trödelmarkt organisiert

Zunächst war die Frage des Fahrpreises zu klären. Die Eltern, Großeltern und Erzieherinnen um „Gänseblümchen“-Leiterin Simone Nast haben sich allerlei einfallen lassen. „Wir haben ein Laternenfest und einen Trödelmarkt veranstaltet“, sagt Anna Lehmann. Der Erlös diente dazu, den Fahrpreis für die Kinder zu bezahlen. „So können die Kinder an diesem Tag alle kostenlos mit dem Pollo fahren. Lediglich die erwachsenen Begleitpersonen zahlen für ihre Fahrkarten“, erklärt die rührige Mutter.

Viele Zwei- bis Dreijährige fuhren im Zug mit

Die Kleinen, es sind außergewöhnlich viele Zwei- bis Dreijährige darunter, erkunden die Schienen, den Bahnhof und versuchen auch schon mal, vorsichtig in das große beigefarbene Zelt hinein zu luchsen. Doch dessen Eingang bleibt noch zu. Er öffnet sich erst auf der Rückfahrt von Lindenberg nach Mesendorf. Dann nämlich wird auch der Nikolaus die Kinder in seinem „Heimatort“ begrüßen.

Von Andreas König

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