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Kinder hatten viel Spaß beim Integrationscamp

Groß Woltersdorf Kinder hatten viel Spaß beim Integrationscamp

Das erste Integrationscamp der Gemeinde Groß Pankow werten die Betreuer als vollen Erfolg. Zwölf Kinder aus Deutschland und 16 Flüchtlingskinder aus Syrien und Afghanistan haben einander beim Schlittenfahren auf der Sommerrodelbahn, beim Baden, Singen am Lagerfeuer und Essen besser kennengelernt. Nur länger hätte es sein könne, bedauerten die Teilnehmer.

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Ob mit Kopftuch oder ohne, das Rodeln machte Spaß.

Quelle: Andreas König

Groß Woltersdorf. Wenn es um Spiel und Spaß geht, sind Kinder alle gleich. Noch mal, noch mehr und immer weiter, so etwa lautete das Motto auf der Sommerrodelbahn des Wahrbergevereins in Groß Woltersdorf, als am Wochenende zwölf Kinder aus deutschen Familien mit 16 Flüchtlingskindern um die Wette rodelten. Die Sicherheits- und Verhaltensregeln waren schnell erklärt, und so konnten sich die Kinder flugs die Schlitten schnappen und zu Tal sausen. Musste die Kunstrasenpiste anfänglich noch künstlich bewässert werden, übernahm diese Aufgabe bald der kräftig einsetzende Regen.

Nach dem Rodeln ging es zum Baden

Nach gut einer Stunde brachen die Kinder zum Naturbadesee auf, wo sie auf dem angrenzenden Campingplatz ohnehin ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Das erfrischend kühle Wasser wurde von der fröhlichen Gesellschaft im Sturm erobert. Einige Mädchen aus Syrien und Afghanistan blieben zwar an Land, das tat jedoch der Stimmung keinen Abbruch.

Auf Geflügelfleisch konnten sich alle einigen

„Einer der Höhepunkte waren das Abendessen und das Lagerfeuer“, sagte Sozialarbeiterin Ines Franke von der Arbeiterwohlfahrt (Awo). „Ein großer Dank gilt der Gemeinde Groß Pankow, die das Camp liebevoll vorbereitet und unterstützt hat“, sagte Ines Franke. Um eventuellen Problemen mit dem Essen vorzubeugen, wichen die Organisatoren auf Geflügelfleisch aus. Das konnten die Campteilnehmer unabhängig von religiösen Beschränkungen bedenkenlos zugreifen.

Verständigung klappte in vielen Sprachen

Wegen des Wegzugs vieler Asylbewerber aus den benachbarten Ortsteilen der Gemeinde Groß Pankow kamen die Flüchtlingskinder aus Baek, Putlitz, Pritzwalk und Sadenbeck. Die Sprachbarriere spielte kaum eine Rolle. Zum einen waren zwei Sprachkundige beim Camp dabei – Samiullah aus Afghanistan für persisch und Paschtu und Masoumeh Kordi aus dem Iran, und ansonsten griffen die Betreuer auf Englisch, deutsch oder Zeichensprache zurück. „Die Kinder haben sich ohnehin sehr schnell verständigen können“, freute sich Ines Franke.

T-Shirts wurden mit den Namen beschriftet

Der Sonntag stand dann im Zeichen des gegenseitigen Kennelernen. „Die Kinder haben ihre Namen in Deutsch oder arabisch geschrieben, sie haben T-Shirts gestaltet und am Lagerfeuer miteinander gesungen“, berichtete Ines Franke. Zwischenfälle gab es keine, alles lieg friedlich und harmonisch ab, sagte die Betreuerin.

Camp kann gerne wiederholt werden

Wenn es etwas zu verbessern gebe, dann die Dauer des Camps. „Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder solch ein Camp veranstalten können“, sagte Ines Franke. Der Gemeinde Groß Pankow, die alle Kosten übernommen hat,k sei man sehr dankbar. Betreut wurden die Kinder von Mitarbeitern der Awo und der Berlin-Brandenburgischen Landjugend

Von Andreas König

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