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Kinder pflanzten Baum des Jahres

Groß Woltersdorf Kinder pflanzten Baum des Jahres

Zwei Fichten sind die Neuzugänge im Waldlehrpark Groß Woltersdorf. Kinder von der Christophorusschule des CJD aus Hoppenrade sowie aus der Kehrberger Kita „Clownematz“ durften je eine vierjährige Fichte, den Baum des Jahres 2007, pflanzen. Revierförster Bodo Wichura und Mitarbeiter der Fortsverwaltung leiteten die Kinder an.

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Kinder der CJD-Christophorusschule aus Hoppenrade und der Kita „Clownematz“ in Kehrberg pflanzten die Bäume.

Quelle: Andreas König

Groß Woltersdorf. Eigentlich gehört die Fichte gar nicht so recht in die Brandenburger Wälder. Dennoch hat sie seit jeher ihren angestammten Platz in den Wäldern um die Wahrberge. Das erfuhren die kleinen Besucher aus der Kindertagesstätte „Clownematz“ aus Kehrberg sowie die Schüler aus der ­Christophorusschule des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) Berlin-Brandenburg aus Hoppenrade am Dienstag, dem Tag des Waldes.

Betreiber des Waldlehrparks begleiteten das Pflanzen

Den Betreibern des Waldlehrparks Groß Woltersdorf ist es wichtig, die Kinder von der Notwendigkeit des Waldes und seiner Bäume zu sensibilisieren, sagte Revierförster Bodo Wichura. Der Waldlehrpark Groß Woltersdorf wird von der Gemeinde Groß Pankow, dem Wahrbergeverein und der Forstverwaltung betrieben. Der Bürgermeister der Gemeinde Groß Pankow, Marco Radloff sowie dessen Stellvertreter und Vorsitzender des Wahrberge-Vereins, Halldor Lugowski, begleiteten die Veranstaltung.

„Große Baumknappheit“ herrschte vor 200, 300 Jahren

„Vor 2oo, 300 Jahren herrschte in Deutschland eine große Baumknappheit“, berichtete Bodo Wichura den Kindern. „Damals wurde noch viel mehr Holz benötigt als heute“, sagte der Revierförster. Holz diente zum Heizen, zum Häuser bauen, für Möbel und vieles andere mehr. Weil sie schnell wächst und in kürzester Zeit Holz guter Qualität liefert, sei die Fichte auch in den hiesigen Wäldern angesiedelt worden“, obwohl sie eigentlich der Baum der Taiga ist“, wie Bodo Wichura erläuterte.

Kiefer ist „Brotbaum“, Fichte hat noch immer große Bedeutung

Zwar habe die Fichte den märkischen „Brotbaum“, die Kiefer, nie verdrängen können, doch war sie noch vor einigen Jahrzehnten vor allem um die Weihnachtszeit in vielen Häusern als Weihnachtsbaum vertreten,. „Heutzutage nehmen die Leute lieber Tannen, die speziell angebaut werden“, sagte der Revierförster. Der Baum des Jahres wird in jedem Jahr vom Kuratorium Baum der „Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung“ auserkoren. „Die Fichte wurde in großen Schlägen gepflanzt, wodurch vielerorts große Monokulturen entstanden. Obwohl heute der Mischwald bevorzugt wird, habe die Fichte nach wie vor ihre Bedeutung.

Waldlehrpark pflanzt seit zehn Jahren Bäume des Jahres

Nach diesen Erläuterungen schritten die Kinder aus beiden Einrichtungen zur Tat und brachten die vier Jahre alten Fichten mit Hilfe der Forstfachleute in die Erde. Gut gewässert sollten sie in einigen Jahren in die Höhe wachsen. Seit 2007 wird der Baum des Jahres immer auch im Waldlehrpark gepflanzt.

Von Andreas König

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