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Kinder- und Jugendfeuerwehren im Wettstreit

Wittenberge Kinder- und Jugendfeuerwehren im Wettstreit

Am Samstag fand der alljährliche Kreisausscheid der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises Prignitz in Wittenberge statt. Insgesamt 28 Mannschaften traten in fünf Disziplinen gegeneinander an. Spiel und Spaß standen dabei im Vordergrund, doch letztendlich sollten die besten Mannschaften gewinnen.

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Ralf Arnoldt erhielt das Ehrenkennzeichen in Gold.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Wittenberge. Nachdem die Kinder- und Jugendfeuerwehren in den Städten, Ämtern und Gemeinden untereinander Wettkämpfe austrugen, kämpften am Samstag die besten Mannschaften aus der ganzen Prignitz um den Sieg. 28 Mannschaften traten gegeneinander an.

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Am Samstag fand der alljährliche Kreisausscheid der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises Prignitz in Wittenberge statt. Insgesamt 28 Mannschaften traten in fünf Disziplinen gegeneinander an. Eingeteilt war der Wettkampf in drei Altersklassen. So bestritten die Floriangruppen bis acht Jahre und bis zehn Jahre den Wettbewerbstag sowie die Altersklasse eins bis 14 Jahre und die Altersklasse zwei bis 17 Jahre, unterteilt in Mädchen- und Jungengruppen.

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Wettkampfstätte war in diesem Jahr der ESV-Sportplatz in Wittenberge. „Ich wünsche mir, dass bei super Wetter der Beste gewinnen wird“, so Oliver Herrmann, Bürgermeister der Stadt Wittenberge. „Ihr seid der Nachwuchs der Feuerwehren und für die Zukunft unheimlich wichtig, insbesondere bei solchen Brandserien, wie wir sie gerade in Wittenberge haben.“

Bevor der Wettbewerb so richtig losging, verlieh der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Fuchs Auszeichnungen an sehr engagierte Kameraden in der Jugendarbeit. Unter ihnen Ralf Arnoldt aus der Perleberger Wehr. Seit etlichen Jahren ist er aktiv in der Feuerwehr tätig und leistet in vielerlei Hinsicht gute Arbeit mit der Jugendwehr und der Brandschutzerziehung. So wurde er in dankbarer Anerkennung für besondere Verdienste um die Entwicklung der Jugendfeuerwehren des Landes Brandenburg mit dem Ehrenkennzeichen der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg in Gold ausgezeichnet, die höchste Auszeichnung dieser Art. „Das muss ich erst einmal sacken lassen, damit habe ich nicht gerechnet“, sagte Ralf Arnoldt. „Das ist wirklich eine geile Sache, ich bin völlig überwältigt.“

Eingeteilt wurden die Mannschaften in vier Altersklassen. So bestritten die Floriangruppen bis acht Jahre und bis zehn Jahre den Wettbewerbstag sowie die Altersklasse eins bis 14 Jahre und die Altersklasse zwei bis 17 Jahre, unterteilt in Mädchen- und Jungengruppen. An den Stationen Löschangriff nass, Knotenstafette und sechs Mal 60 Meter galt es, sein Können unter Beweis zu stellen. Für die Floriangruppen kam die Gerätekunde hinzu, und für die Altersklassen eins und zwei wurde ein praktischer und theoretischer Teil in Sachen Erste Hilfe durchgeführt.

Teamarbeit stand bei allen Stationen im Vordergrund. Nur, wenn die Gruppe zusammenhält, sich gegenseitig stärkt und unterstützt, können optimale Ergebnisse erzielt werden.

Teamgeist stand auch bei der Gerätekunde der Floriangruppen auf dem Prüfstand. Mehrere Begriffe waren gegeben, die ordnungsgemäß den jeweiligen Geräten zugeordnet werden mussten. Bei der Stafette gab es mehrere Aufgaben zu bewältigt, wobei ein Strahlrohr als Staffelstab diente. Eine Mauer überwinden, Knoten binden und einen Tunnel durchkriechen wurden gut gemeistert. Der Löschangriff ist für viele der Höhepunkt, wenn es um Schnelligkeit und Präzision geht. So gut es geht die Schläuche zusammenkuppeln und ab nach vorn, die Ziele bekämpfen.

Doch auch die Erste Hilfe ist ein wichtiges Thema. „Schon in jungen Jahren ist es wichtig Grundtätigkeiten in einem Notfall zu beherrschen. Darunter zählen beispielsweise den Notruf abzusetzen oder die stabile Seitenlage hinzubekommen“, sagt Marc Histermann vom Deutschen Roten Kreuz, der die Station leitete.

„Im Großen und Ganzen haben wir mit den Platzverhältnissen vor Ort einen schönen Wettbewerbstag erlebt“, resümiert Stefan Fuchs. „Ein großer Dank gilt allen Kampfrichtern, Unterstützern und Sponsoren sowie der Landtagsabgeordneten Dagmar Ziegler, die uns Medaillen für die Erstplatzierten ermöglichte.

Von Marcus J. Pfeiffer

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