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Kinderfeuerwehr erstmals beim Kreisausscheid

Perleberg Kinderfeuerwehr erstmals beim Kreisausscheid

Nachdem sich die Kinder und Jugendlichen der Perleberger Feuerwehr beim Stadtausscheid Anfang Mai in Düpow qualifizierten, geht es am Samstag, 10. Juni, zum Wettkampf auf Kreisebene. Für die Sprösslinge der Kinderfeuerwehr ist es das erste Mal, dass sie daran teilnehmen. Die Aufregung ist groß.

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Franka Arnoldt, Ausbilderin der Kinderfeuerwehr, zeigt den Kleinen, wie das geht mit den Knoten.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Perleberg. Für die Kinder und Jugendlichen der Perleberger Feuerwehr wird der kommende Samstag, 10. Juni, ein ganz besonderer Tag. In zwei Altersklassen starten sie beim Kreisausscheid in Wittenberge.

„Für die Kinderfeuerwehr, die sich 2015 gründete, ist es das erste Mal, dass sie überhaupt am Kreisausscheid teilnimmt“, sagt Jugendwart Patrick Kludas. Qualifiziert haben sich die Sprösslinge, die sich im Alter von sieben bis neun Jahren befinden, beim Stadtjugendfeuerwehrausscheid Anfang Mai in ­Düpow, wo sie sich gegen die anderen Starter aus den Ortsteilen der Stadt Perleberg, aus Wittenberge, der Gemeinde Karstädt und aus Elmshorn durchsetzen konnten. Dort belegten sie in ihrer Altersklasse den zweiten Platz. Das Ergebnis ist mehr als beachtlich, war es doch ihre erste Teilnahme an einem Ausscheid.

Auch die Jugendlichen starten in Wittenberge

In der Altersklasse zwei, von 14 bis 17 Jahren, belegte die Perleberger Jugendfeuerwehr den ersten Platz. Auch für die Größeren geht es damit am Sonnabend zum Ausscheid auf Kreisebene.

Wie schon beim Stadtausscheid gilt es, fünf Stationen zu bewältigen. Darunter die Gerätekunde, eine 6 mal 60 Meter Stafette, den Löschangriff nass, die Knotenstafette bis hin zur Ersten Hilfe. Somit ist alles mit dabei, was man in der Jugendfeuerwehr erlernt. „Den Löschangriff kann man nicht oft genug üben, da werden wir uns noch einmal intensiv im Vorfeld mit beschäftigen“, führt Patrick Kludas fort.

In den vergangenen Tagen und Wochen wurde sich intensiv auf den Kreisausscheid vorbereitet. Dazu zählen auch zusätzliche Ausbildungseinheiten. „Wir haben uns sehr gefreut, als wir den Ausscheid in Düpow so gut gemeistert haben. Nun heißt es, beim Kreisausscheid das Beste zu geben und gut vorbereitet zu sein“, so Niklas Köhler aus der Jugendfeuerwehr.

Intensiv für die Knotenstafette geübt

Feuer und Flamme sind auch die jungen Feuerwehrmitglieder, wie Ausbilderin Franka Arnoldt berichtet: „Nach ihrem ersten Wettkampf haben alle Lust auf mehr bekommen, die Atmosphäre eines Ausscheids noch einmal zu erleben.“ Aufregung und Nervenkitzel zählen natürlich auch dazu, wobei der Spaß an erster Stelle steht.

So übten die Kleinen zuvor intensiv für die Knotenstafette mit ihren eigenen Seilen. „Die Seile für die Knoten wurden von den Kindern selbst gemacht. So gehen sie gleich ganz anders damit um und es ist ein Anreiz, weiterzumachen, wenn es vielleicht nicht gleich auf Anhieb klappt“, so die Ausbilderin. Zusammen mit Seilermeister Frank Reichardt wurde dies im Vorhinein ermöglicht. Spiel, Spaß und Aufregung sind bei den Wettkämpfen garantiert. Doch am wichtigsten ist es, im Team zu agieren und gemeinsam zu kämpfen, denn das ist für die spätere Arbeit in der Feuerwehr sehr wichtig.

Von Marcus J. Pfeiffer

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