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Kircheneinweihung und Dorffest in einem Zuge

Döllen Kircheneinweihung und Dorffest in einem Zuge

Die Döllener Kirche ist in rekordverdächtig kurzer Zeit vollständig saniert worden. In einem Festgottesdienst dankte man nun allen Beteiligten. Gleichzeitig wurde das Dorffest kurzerhand vom Sportplatz zur Kirche verlegt. Denn das Gotteshaus ist für alle Einwohner ein symbolträchtiges Gebäude.

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Bei der Festveranstaltung anlässlich der feierlichen Kircheneinweihung sang der Göriker Dorfchor.

Quelle: André Reichel

Döllen. Dorfkirchen sind allgemeinhin bekannt die mit Abstand höchsten Bauwerke im Ort. Nicht anders ist es in Döllen, nur dass dort die rund 30 Meter hohe, aus dem 15. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche zusätzlich noch auf einer das Dorf überragenden Anhöhe steht. Weithin sichtbar thront das Gotteshaus nun schon seit Jahrhunderten über dem Prignitzdorf. Damit auch künftige Generationen etwas davon haben, wurde die Kirche im vergangenen Jahr aufwendig saniert. Bis auf ganz wenige Restarbeiten im Außenbereich der Kirche sind diese längst abgeschlossen.

Um dieses Ereignis angemessen zu würdigen, beschlossen die Döllener, im Sommer einen Festgottesdienst in der Kirche abzuhalten. Dieser fand am Sonntagnachmittag statt. Jürgen von Freymann, Kirchenratsvorsitzender in Döllen, hatte zudem die Idee, das jährliche, sonst immer auf dem Sportplatz stattfindende Dorffest mit in die Kirchenfeier einzubeziehen. „Ich hielt es für das Beste, es so zu machen, denn die Kirche ist nicht nur für die hier lebenden Christen, sondern für alle Döllener ein symbolträchtiges Gebäude“, sagte Jürgen von Freymann bei seiner kleinen Ansprache im voll besetzten Gotteshaus. Er dankte hierbei allen Beteiligten und vor allem den großzügigen Spendern. Im Gegenzug dankte man aber auch dem Kirchenratsvor­sitzenden für sein unermüdliches Engagement.

Im Zelt an der Kirche wurde bei Kaffee, Kuchen und Musik weitergefeiert

Im Zelt an der Kirche wurde bei Kaffee, Kuchen und Musik weitergefeiert.

Quelle: André Reichel

Lobende und würdigende Worte sprach unter anderen auch die neue Superintendentin des Kirchenkreises Prignitz, Eva-Maria Menard. Vom Göriker Dorfchor vorgetragene Lieder bereicherten den Festakt. Viele Fakten und Zahlen rund um die Kirchensanierung hatte der für die Arbeiten zuständige Bauleiter vom Ingenieurbüro für Baustatik und Sanierungsplanung aus Hoppegarten für die Gottesdienstbesucher parat.

Die Arbeiten begannen im April 2016

150 Jahre ist es her, dass die mittelalterliche Kirche erweitert und erneuert wurde. Seither nagte der Zahn der Zeit am Gebäude. Zu DDR-Zeiten musste der baufällige Dachreiter abgebaut werden, der nun wieder neu errichtet das Dach krönt. Die Arbeiten an Dach, Turm, Fassade, Fenstern und dem Innenraum der Kirche begannen im April vorigen Jahres und konnten schon im Dezember fertiggestellt werden. „Eine Kirchensanierung in nur einem Jahr abzuschließen, ist selten“, lobte Wolfram Schwelgin.

Nach dem Gottesdienst feierten die Döllener und ihre zahlreichen Gäste draußen im Festzelt weiter. Es gab reichlich Kuchen. Der Ortsvorsteher Henry Schulz stand persönlich am Grill und Alexandra Schneider von der Havelländer Puppenbühne unterhielt die Kinder.

Von André Reichel

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