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Tag der Architektur auch in Wittenberge Kita, Café, Wohngebäude

Dass Architektur auch eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft schlagen kann, belegen zahlreiche historische Bauten: In der Prignitz sind das zum Beispiel die Wohnhäuser in der Wittenberger Johannes-Runge-Straße.

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Schön saniert: Die Mietshäuser in der Wittenberger Johannes-Runge-Straße 7 und 8 können am Sonntag besichtigt werden.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Interessierte Bürger können sich das Ergebnis beim Tag der Architektur am Sonntag, 28. Juni, direkt ansehen, den die Brandenburgische Architektenkammer veranstaltet. 42 in den vergangenen drei Jahren neu errichtete oder umgestaltete Bauwerke oder Anlagen im ganzen Land sind dann von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Jeweils um 13, 15 und 17 Uhr bieten die Architekten Führungen an. In der Regel sind auch die Bauherren vor Ort, deren Engagement die guten Ergebnisse erst möglich gemacht hat.
Zur Belebung der Ecksituation im Denkmalbereich Heisterbusch in Wittenberge wurden zwei Grundstücke vereint und denkmalgerecht saniert. Die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Wittenberge hat 2014 in der Johannes-Runge-Straße 7 und 8 zwei Mehrfamilienhäuser aufwerten lassen. Ausführende Architektin war Jeannine Meierholz. Um für die Bewohner der Mietwohnungen einen attraktiven Hof mit begrünten Freiflächen und Balkonen zu gestalten, wurde das in der Körnerstraße anschließende Gebäude abgebrochen und eine offene Zufahrt zum Hof angelegt. Beide Einzeldenkmale wurden energetisch auf den heutigen Standard gebracht. Das Objekt ist am Sonntag für Besichtigungen offen.
Der Tag der Architektur 2015 gibt laut Kammerpräsident Bernhard Schuster einen Überblick über zeitgenössische Baukunst zwischen Prignitz und Lausitz: „Wir zeigen beispielhaft, woran Architekten arbeiten – vom Wohnraumwunder in einer kompakten Wandlitzer Holzkiste bis zur Laubegangerschließung im polygonalen Potsdamer Schülerheim, von modern interpretierter Kaffeehauskultur in der Rheinsberger Altstadt bis zum Moorsteg auf dem früheren Verlauf der Berliner Mauer.“ Viele Beispiele beträfen die junge Generation, freut sich Schuster: „Wir haben diesmal allein fünf Kindertagesstätten und drei Schulen im Programm.“
Eine der Kitas ist die Kita „Kunterbunt“ in Heiligengrabe. Hier wurden von Architekt Bernd Abel aus Wittstock zwei eingeschossige, parallel zueinander stehende Baukörper miteinander verbunden. Das in Holzbauweise ausgeführte Gebäude bietet Platz für 40 Kinder, die aus den Gruppenräumen durch große Fenster nach draußen sehen können. Von dort gelangen sie auf eine Terrasse, wo alle miteinander spielen können. Zu besichtigen ist auch das zweigeschossige „Café Claire“ in Rheinsberg. Es wurde vom Architekten Peter Köster als Gesamtkonzept konzipiert – erst danach wurde ein Betreiber gesucht. Im Café wurde „Altes“ für den heutigen Gebrauch weiterentwickelt

Von Beate Vogel

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