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Klassentreffen mit „Fake“ in Boberow

Wiedersehen mit der Band Klassentreffen mit „Fake“ in Boberow

Die Prignitzer Band „Fake“, die im vergangenen Jahr ihr Abschlusskonzert gegeben hat, feierte am Sonnabend in Boberow (Gemeinde Karstädt) ein Wiedersehen mit ihren Fans und mit alten Weggefährten. In der Moorscheune wurde in Erinnerungen geschwelgt. Es waren zahlreiche Fotos aus der Bandgeschichte, die 1998 begann, zu sehen.

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Aufstellung zum „Klassenfoto” der Freunde, Unterstützer, Weggefährten und Fans.

Quelle: Jens Wegner

Boberow. Nach dem Abschiedskonzert der Band „Fake” auf dem inzwischen schon legendären Festival „Rock im Moor” am Rambower Moor im vergangenen Jahr, gab es am Sonnabend ein „Klassentreffen” in der Moorscheune in Boberow (Gemeinde Karstädt). Eingeladen waren Freunde, Unterstützer, Weggefährten und Fans, die die Band 15 Jahre lang begleitet hatten.

„Ungefähr seit Sommer 1998 haben wir zusammen Musik gemacht”, erinnerte sich Christian Ebert (Ebi), Schlagzeuger der Band. Im Frühjahr 2001 hatten die Musiker ein paar Songs fertig. Man suchte einen Bandnamen. „Fake” war geboren. Es gab aber keine passende Bühne für Rockmusik in der Region. „Lass uns mal was machen. Spielen wir eben auf unserem eigenen Festival”, dachten sich Ebi, Schwarzi, Schreibi und Norman – der Gründungsgedanke zu „Rock im Moor”. Das erste Festival fing klein an. Es war eher eine Art Geburtstagsparty mit zwei Bands und rund 100 Gästen.

2002 wurde die erste CD produziert. Für das Cover hatten die Bandmitglieder eine Idee, die als Geschichte in drei Bildern umgesetzt wurde. Zunächst sieht man die Musiker, in schwarzen Mänteln vor einer Horde von 50 bis 80 Mädels fliehen. Die Bandmitglieder bleiben stehen, drehen sich um und öffnen ihre Mäntel exhibitionistisch. Die jungen Frauen schauen erschrocken, entsetzt, rennen weg. Schließlich werden sie von den Musikern, nur noch in großen weißen Feinripp-Unterhosen bekleidet, verfolgt. Der Titel der CD lautetet „Sinfonie in Feinripp”.

Es blieb zuletzt kaum noch Zeit für Proben

Jessica Nottorf (Paula), Cindy Graf und Stefanie Schwebke waren damals dabei. Es war kalt und es nieselte. Aber es hat Spaß gemacht, erinnerten sie sich. „Ich hatte einen roten Cord-Mantel an”, sagte Paula. Sie begleiteten die Band im Laufe der Jahre zu vielen Konzerten, feierten mit den Jungs zusammen und besuchten sie oft im Proberaum. Es war eine schöne Zeit. Schade sei es schon, dass es „Fake” nun nicht mehr gäbe, aber man könne es verstehen, sagte Cindy Graf. 2008 sollte das Gelände am Rambower Moor, das die Band bis dahin gemietet hatte, verkauft werden. Christian Ebert kaufte es und betreibt dort heute die Moorscheue. Die Songs der Band sind auf zwei Alben, einer Live-CD, einer EP und auf zwei Samplern verewigt. Es blieb kaum noch Zeit für Proben.

Am Sonnabend wurde getanzt, gelacht und viel in Erinnerungen geschwelgt. An einer Wand waren unzählige Fotos aufgereiht. Auf einer Leinwand liefen Konzertvideos. „Damals haben wir mit einem Newcomer-Band-Contest gestartet. Heute hören wir mit einem Museum auf”, sinnierte Schreibi.

„Rock im Moor” wird es auch ohne „Fake” weiter geben. Das nächste Mal am 5. und 6. August. Die Planung läuft bereits.

An einer Wand waren unzählige Fotos und Plakate aus der Bandgeschichte aufgereiht

An einer Wand waren unzählige Fotos und Plakate aus der Bandgeschichte aufgereiht.

Quelle: Jens Wegner

Von Jens Wegner

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