Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Klassentreffen mit „Fake“ in Boberow
Lokales Prignitz Klassentreffen mit „Fake“ in Boberow
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 17.02.2016
Aufstellung zum „Klassenfoto” der Freunde, Unterstützer, Weggefährten und Fans. Quelle: Jens Wegner
Anzeige
Boberow

Nach dem Abschiedskonzert der Band „Fake” auf dem inzwischen schon legendären Festival „Rock im Moor” am Rambower Moor im vergangenen Jahr, gab es am Sonnabend ein „Klassentreffen” in der Moorscheune in Boberow (Gemeinde Karstädt). Eingeladen waren Freunde, Unterstützer, Weggefährten und Fans, die die Band 15 Jahre lang begleitet hatten.

„Ungefähr seit Sommer 1998 haben wir zusammen Musik gemacht”, erinnerte sich Christian Ebert (Ebi), Schlagzeuger der Band. Im Frühjahr 2001 hatten die Musiker ein paar Songs fertig. Man suchte einen Bandnamen. „Fake” war geboren. Es gab aber keine passende Bühne für Rockmusik in der Region. „Lass uns mal was machen. Spielen wir eben auf unserem eigenen Festival”, dachten sich Ebi, Schwarzi, Schreibi und Norman – der Gründungsgedanke zu „Rock im Moor”. Das erste Festival fing klein an. Es war eher eine Art Geburtstagsparty mit zwei Bands und rund 100 Gästen.

2002 wurde die erste CD produziert. Für das Cover hatten die Bandmitglieder eine Idee, die als Geschichte in drei Bildern umgesetzt wurde. Zunächst sieht man die Musiker, in schwarzen Mänteln vor einer Horde von 50 bis 80 Mädels fliehen. Die Bandmitglieder bleiben stehen, drehen sich um und öffnen ihre Mäntel exhibitionistisch. Die jungen Frauen schauen erschrocken, entsetzt, rennen weg. Schließlich werden sie von den Musikern, nur noch in großen weißen Feinripp-Unterhosen bekleidet, verfolgt. Der Titel der CD lautetet „Sinfonie in Feinripp”.

Es blieb zuletzt kaum noch Zeit für Proben

Jessica Nottorf (Paula), Cindy Graf und Stefanie Schwebke waren damals dabei. Es war kalt und es nieselte. Aber es hat Spaß gemacht, erinnerten sie sich. „Ich hatte einen roten Cord-Mantel an”, sagte Paula. Sie begleiteten die Band im Laufe der Jahre zu vielen Konzerten, feierten mit den Jungs zusammen und besuchten sie oft im Proberaum. Es war eine schöne Zeit. Schade sei es schon, dass es „Fake” nun nicht mehr gäbe, aber man könne es verstehen, sagte Cindy Graf. 2008 sollte das Gelände am Rambower Moor, das die Band bis dahin gemietet hatte, verkauft werden. Christian Ebert kaufte es und betreibt dort heute die Moorscheue. Die Songs der Band sind auf zwei Alben, einer Live-CD, einer EP und auf zwei Samplern verewigt. Es blieb kaum noch Zeit für Proben.

Am Sonnabend wurde getanzt, gelacht und viel in Erinnerungen geschwelgt. An einer Wand waren unzählige Fotos aufgereiht. Auf einer Leinwand liefen Konzertvideos. „Damals haben wir mit einem Newcomer-Band-Contest gestartet. Heute hören wir mit einem Museum auf”, sinnierte Schreibi.

„Rock im Moor” wird es auch ohne „Fake” weiter geben. Das nächste Mal am 5. und 6. August. Die Planung läuft bereits.

An einer Wand waren unzählige Fotos und Plakate aus der Bandgeschichte aufgereiht. Quelle: Jens Wegner

Von Jens Wegner

Ein außergewöhnliches Konzert gaben am Vorabend zum Valentinstag im Meyenburger Schloss die Sopranistin Alexandra Lachmann und die Harfenistin Ronith Mues. Ihr Programm umfasste am Sonnabend bekannte und weniger bekannte Lieder, die von der Liebe handelten.

17.02.2016
Prignitz Prignitz: Polizeibericht vom 14. Februar - 73-jährige Radfahrerin verletzt

Bei einem Unfall in Karstädt ist am Sonnabend eine 73-jährige Radfahrerin leicht verletzt worden. Ein Mitsubishi, der von der Straße des Friedens auf einen Parkplatz einbiegen wollte, stieß mit der auf dem Radweg fahrenden Frau zusammen. Die 31-jährige Autofahrerin war von der tief stehenden Sonne geblendet worden und hatte die Radfahrerin zu spät gesehen.

14.02.2016

Der Andrang war am Sonnabend in Wittenberge beim zweiten Prignitzer Karrieretag groß. Zahlreiche Besucher erkundigten sich an den 50 Ausstellungsständen nach Lehrstellen und Arbeitsplätzen. Viele Schüler hatten sich gut auf die Gespräche mit den potenziellen Arbeitgebern vorbereitet.

17.02.2016
Anzeige