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Prignitz Klaus Pirow ist Ehrenamtler des Monats
Lokales Prignitz Klaus Pirow ist Ehrenamtler des Monats
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20:10 24.02.2017
Das handgemaltes Krawatten-Unikat hatte Klaus Pirow schon früher für seinen Einsatz für den Putlitzer Kirchturm bekommen. Quelle: Claudia Bihler
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Putlitz

Die richtige Krawatte trug Klaus Pirow gestern bereits – das handgemalte Unikat zeigt die Putlitzer Kirche mit ihrem neuen Turm, für dessen Bau sich der Putlitzer eingesetzt hatte. Dennoch hatten ihn alle im Unklaren gelassen, wieso er zu dem Empfang im Putlitzer Rathaus eingeladen war. „Ich habe ihm einfach gesagt, dass wir ins Rathaus kommen sollten“, verriet Ehefrau Cordula Pirow. So war die Überraschung perfekt, als der 62-Jährige gestern vom Chef der brandenburgischen Staatskanzlei, Staatssekretär Thomas Kralinski, für sein Engagement in der Stadt als Ehrenamtler des Landes Brandenburgs ausgezeichnet wurde – mit einer Urkunde, den besten Wünschen von Ministerpräsident Dietmar Woidke und mit Blumen und Geschenken von Putlitzer Vereinen und Amtsträgern.

„Es ist wichtig, dass sich Bürger engagieren und ihre Talente und Fähigkeiten einbringen“, sagte Kralinski, „dass sie es in die Hand nehmen, ihren Wohnort schöner zu machen und ihre Heimat nach ihren Vorstellungen so mit zu gestalten, dass sie lebenswerter und liebenswerter wird.“ Bis nach Potsdam habe sich herumgesprochen, dass es in Putlitz viele engagierte Einwohner gebe, sagte der Staatssekretär im Hinblick auf den gerade neu gestalteten Rathausplatz und Pirows Einsatz als Vorsitzender des Fördervereins für die Turmspitze der Putlitzer Kirche. Das ehrenamtliche Engagement von Klaus Pirow hat sich aber längst nicht auf diese beiden Dinge beschränkt. „Ob Turnerball oder Pfarrhoffest, die Feuerwehr oder den Putlitzer Literaturpreis: „Klaus Pirow hat Putlitz und die Pultizer mit seinem Einsatz reicher gemacht.“

Bürgermeister Bernd Dannemann, Klaus Pirow und Staatssekretär Thomas Kralinski bei der gestrigen Auszeichnungsveranstaltung. Quelle: Claudia Bihler

Bei all dem Engagement überlegte der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann, wann Klaus Pirow eigentlich schlafen würde? „Nach den Tagesthemen“, verriet der gegenüber der MAZ, wobei er morgens um fünf Uhr bereits wieder aufsteht, um zur Arbeit zu fahren. Kaum Zeit ließ er sich zudem, für die Auszeichnung zu danken: „Es gibt weiterhin viel zu tun in Putlitz“, sagte er, „fangen wir an.“

Der Förderverein für den Rathausplatz sei noch aktiv, hier sind jedoch nur noch Restarbeiten zu erledigen – nämlich eine kontinuierliche Einrichtung für die Stromversorgung des Putlitzer Weihnachtsbaumes zu schaffen. Auf der Agenda der Putlitzer Ehrenamtler stehe zudem das gesamte Thema Stepenitzwehr. Dannemann: „Mitunter ist es ja gut, wenn die bürokratischen Mühlen langsam mahlen, denn das gilt auch dann, wenn unbeliebte Maßnahmen umgesetzt werden sollen, so dass man mehr Zeit hat, sich um diese zu kümmern.“ Pirow sieht zudem Handlungsbedarf für das Putlitzer Sporthaus, das noch ein DDR-Bau ist. „Allerdings ist die Stadt in Sachen Eigenanteil für kreditunwürdig erklärt worden, und ohne Eigenanteil können wir nicht bauen.“

Alles, was er geleistet habe, sei nur gemeinsam möglich gewesen – mit guten Freunden habe er an die Aufgaben herangehen können. Diese Freunde ließen ihn auch gestern nicht im Stich. Unter anderem Ex-Amtsdirektor Gerd Ehrke und Pfarrer Volkhart Spitzner brachten Klaus Pirow ein Ständchen: „With a little help from my friends“ – mit ein wenig Hilfe meiner Freunde.

Von Claudia Bihler

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