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Kleine Snacks in der Cafeteria

Meyenburg Kleine Snacks in der Cafeteria

Damit wieder mehr Leben in die Cafeteria im Versorgungstrakt der Meyenburger Grundschule einzieht, haben sich Eltern und Lehrer etwas überlegt. Zwei Mütter hatten die Idee, mit ehrenamtlichen Helfern ein kleines Angebot vorzuhalten dass den Kindern auch nach der großen die Frühstückspause kleine Snacks bietet.

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Jenny Gehlsdorf, Ilka Schard und Ilona Höppner (v.l.) wollen die Cafeteria der Grundschule Meyenburg wieder mit mehr Leben füllen. Dafür suchen sie Helfer.

Quelle: Foto: Beate Vogel

Meyenburg. Weil es nicht genug Kräfte gibt, kann seit einiger Zeit die Cafeteria im Versorgungstrakt der Geschwister-Scholl-Grundschule Meyenburg nicht voll genutzt werden. Elternvertreter und Lehrkräfte haben deshalb nach einer Lösung gesucht, erzählte Schulleiterin Margit Strüfing. „Bisher hatten wir die Aufsicht über Bürgerarbeit und Freiwilliges Soziales Jahr abgesichert. Aber die sind ausgelaufen“, so die Schulleiterin Margit Strüfing.

Ilka Schard und Jenny Gehlsdorf – beide engagierte Mütter – haben in der Schulkonferenz nun die Idee vorgestellt, dass die Cafeteria über ehrenamtliche Helfer betreut werden könnte. „Vielleicht können Mütter, Omas oder Opas helfen“, sagt Ilka Schard, die in Neu Cölln bei Freyenstein wohnt und zwei Kinder an der Schule hat. Die Helfer könnten Brötchen, Schnittchen oder Obst vorbereiten, die Milchpäckchen verkaufen, kleine Gebäckstücke oder warme Getränke.

Auch die Kinder wünschen sich das

Das sei auch ein ganz großer Wunsch vieler Kinder. Die Klassensprecher bringen es laut Strüfing immer wieder zur Sprache. Nun seien auch die Vertreter der Schulkonferenz einstimmig dafür.

„Manche Kinder an unserer Schule haben nichts Handfestes zu essen dabei“, weiß Jenny Gehlsdorf. „Dabei ist das so wichtig.“ Auch sie hat zwei Kinder in der Grundschule und ist wie Ilka Schard Elternvertreterin. Geplant ist, das Angebot in der Cafeteria an den längeren Tagen vorzuhalten, auf jeden Fall mittwochs und donnerstags.

Derzeit ist Ilona Höppner über einen Vertrag als Aufsicht bei der Schule beschäftigt. Sie bereitet auch das Gesunde Frühstück vor. „Mehr schafft sie aber aufgrund ihrer vereinbarten Stunden nicht“, erklärt Schulleiterin Strüfing. Immerhin wird das Gesunde Frühstück für aktuell 70 Kinder zubereitet und von diesen im großen Speiseraum mit Begeisterung gegessen.

Helfer sind über die Schule abgesichert

„Wir wollen keinesfalls in das Gesunde Frühstück eingreifen“, versichert Ilka Schard. Vielmehr gehe es um die Pausen danach. Während also die Kinder zwischen 9.05 und 9.30 Uhr Gesundes essen, gibt es für einige in den Pausen danach nichts mehr. Dann könnten die ehrenamtlichen Helfer kleine gesunde Snacks in der Cafeteria anbieten. „Wir können das auch in Schichten organisieren“, erklärt Ilka Schard. Die einen haben vielleicht Zeit, etwas vorzubereiten, andere können später Verkauf und Aufsicht übernehmen. Die letzte Pause wäre die zwischen 13.10 und 13.40 Uhr. „Die Helfer bekommen von uns einen Vertrag für Ehrenamtliche und sind so über die Schule abgesichert“, sagt Schulleiterin Strüfing. Sie müssen übrigens kein Kind an der Schule haben.

Wer Interesse hat, in der Cafeteria für die Kinder da zu sein, kann sich gern im Sekretariat der Schule unter 033968/8 02 93 melden oder über die Homepage www.gs-geschwisterscholl-meyenburg.de den Kontakt suchen. Die Verbindung zu den Müttern wird hergestellt. Immer dienstags und donnerstags sind die beiden Frauen bis 11 Uhr auch persönlich in der Schule anzutreffen, wo sie als Lesemuttis tätig sind.

Von Beate Vogel

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