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Kleintransporter überschlägt sich auf der A 19

Schwierige Suche nach Unfallwagen Kleintransporter überschlägt sich auf der A 19

Glück im Unglück hatten die beiden Insassen eines Kleintransporters, der sich am Dienstagmorgen auf der Autobahn 19 bei Wittstock überschlagen hatte. Das Auto landete kopfüber in der angrenzenden Böschung – die Insassen wurden dabei wie durch ein Wunder nur leicht verletzt. Die Suche nach dem Unfallwagen gestaltete sich für die Rettungskräfte aber kompliziert.

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Kopfüber landete der Kleintransporter in der Böschung.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Wittstock. Kurz vor 7.30 Uhr ist es am Dienstagmorgen auf der Autobahn 19 bei Wittstock zu einem Unfall gekommen. Ein Kleintransporter hatte sich in Höhe des ehemaligen Rastplatzes am Belower Wald überschlagen.

Die Wittstocker Feuerwehr war um 7.32 Uhr alarmiert worden, allerdings mit recht vager Zuweisung der Unfallstelle. Auch die Autobahnpolizei und der Rettungswagen hatten einige Mühe, den Unfallort ausfindig zu machen. Jeder hatte andere Streckenempfehlungen von seiner Leitstelle bekommen. Die Einsatzkräfte sollten eine Zufahrt von Wittstock auf die Autobahn 19 über die sogenannte Tangente in Richtung Rostock nehmen – ein Irrweg, wie sich erwies.

Die Feuerwehren aus Wittstock mit 13 Kameraden Besatzung an Bord sind schließlich suchend auf der A 19 in Richtung Norden bis fast zur Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommerns gefahren. Erst in der Nähe des ehemaligen Rastplatzes am Belower Wald entdeckten sie dann den Kleintransporter neben der Autobahn kopfüber in der Böschung. In der Nähe stand auch ein Lastwagen, der vorne links beschädigt war.

Die Feuerwehrleute stellten den demolierten Wagen wieder auf die Räder und klemmten sicherheitshalber die Batterie ab

Die Feuerwehrleute stellten den demolierten Wagen wieder auf die Räder und klemmten sicherheitshalber die Batterie ab.

Quelle: Gerd-Peter Diederich

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Kleintransporter den Lastwagen überholt hatte und dann zu kurz vor dem Lkw wieder auf die rechte Spur wechselte. Vermutlich kam es dabei zu einem Zusammenstoß mit dem Lkw und dem Abflug von der Fahrbahn in die Böschung. Die Polizei ist momentan noch dabei, die tatsächliche Unfallursache und den Hergang der Ereignisse zu untersuchen.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte hatten sich die beiden Insassen des Kleintransporters schon aus eigener Kraft aus dem Wagen befreien können, der kopfüber im Graben lag. Die Sanitäter haben die Verunfallten aber trotzdem mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren, um den Gesundheitszustand überprüfen zu lassen.

Die Feuerwehrleute aus Wittstock sicherten die Unfallstelle an der Autobahn ab, stellten den demolierten Kleintransporter wieder auf die eigenen Räder und klemmten die Batterie sicherheitshalber ab. Der Einsatz der Feuerwehr war eine Stunde später beendet.

Von Gerd-Peter Diederich

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