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Knieperkohl jetzt aus dem Hofladen

Preddöhl Knieperkohl jetzt aus dem Hofladen

Der kleine Hofladen in Preddöhl ist fertig. Jeannine Groth und ihr Partner Stfean Friedrich laden dort nicht nur zum Erwerb der Knieperkohlprodukte und anderer regionaler Spezialitäten ein. An der Straße ist eine kleine Terrasse entstanden, die schon viele Kaffeegäste auf ein Eis besucht haben.

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Jeannine Groth und Stefan Friedrich am Hofladen mit Terrassencafé.

Quelle: Beate Vogel

Preddöhl. Gartenstühle auf einer gemütlichen Terrasse laden seit kurzem an der Preddöhler Dorfstraße zum Verweilen ein, bei Sonne spenden schützende Schirme Schatten: Jeannine Groth hat ihren Hofladen fertig. Die Zeit des provisorischen Containers ist vorbei, auch wenn der Laden eher hätte fertig sein können. „Von den Preddöhlern haben wir bisher nur Positives erfahren“, so Partner Stefan Friedrich.

Nun können Preddöhler, aber auch Touristen, auf ein Eis oder Kaffee und Kuchen halten oder im Laden regionale Spezialitäten kaufen. Die Gäste sind aus der näheren Umgebung, aber auch aus entfernten Orten. Viele Radfahrgruppen sind dabei. „Wir hatten noch nicht mal Werbung und die Leute kommen trotzdem“, freut sich Jeannine Groth. Terrasse und auch die Toilette im Laden sind fertig. „Und wir haben einen kleinen Sandkasten eingebaut“, sagt Stefan Friedrich. Dann können die Mütter plauschen, während die Kinder spielen.

Knieperkohl auch für Veganer

Jeannine Groth hat sich bekanntlich auf die Knieperkohlproduktion spezialisiert. Und zwar in verschiedenen Variationen. Sogar veganer Knieper wird in dem Familienbetrieb produziert. Den verschicken die Preddöhler Hersteller unter anderem an ein schwedisches Dorf, in dem laut Jeannine Groth nur Veganer leben. „So richtig vorstellen kann ich mir nicht, dass der Knieper ohne tierisches Fett schmeckt“, meint sie.

Produziert wird die Spezialität bekanntlich in Herbst und Winter. Dabei helfen weitere Familienmitglieder und eine Saisonkraft. Letztere steht im Sommer nicht zur Verfügung. Dabei haben Jeannine Groth und ihr Mann auch in der wärmeren Jahreszeit ein volles Programm: Der Hofladen ist täglich geöffnet, montags bis freitags von 13 bis 18, Samstag und Sonntag von 13 bis 19 Uhr. Im Winter sind die Öffnungszeiten etwas reduziert.

Spezialitäten aus der Region

Vor gut einem Jahr hat sie begonnen, den kleinen, zunächst provisorischen Hofladen zu bedienen, in dem es – natürlich – auch das Prignitzer Nationalgericht zu kaufen gibt. In den rustikalen Regalen stehen Honig, Tees, selbst gemachte Marmeladen oder Käse vom Siebengiebelhof. Die beiden Preddöhler sind außerdem jede Woche mit ihrer Eismaschine und ein paar regionalen Produkten wie dem Kohl auf dem Wochenmärkten in Pritz­walk, Perleberg und Wittstock. „Auch auf Dorffesten sind wir fast jedes Wochenende gebucht“, sagt die Firmeninhaberin. Dann gibt es Suppe aus der Gulaschkanone wie die beliebte Erbsensuppe.

Auf ihrer neuen Internetseite www.knieperkohl-hofladen.de informieren die Knieperkohlhersteller unter anderem über aktuelle Termine und Rezepte, sowie die Verkaufsstellen für den Kohl. Demnächst wollen Jeannine Groth und Stefan Friedrich E-Bikes zum Mieten anbieten. „Das kann dann gern bei uns ausgeliehen werden.“

 

Von Beate Vogel

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