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Steuerfahnder will ans Steuer

Hans-Dieter Haas möchte in Bad Wilsnack Bürgermeister werden Steuerfahnder will ans Steuer

Er arbeitete 31 Jahre lang als Steuerfahnder: In Grube stellte sich am Freitag der FDP-Bürgermeisterkandidat Hans-Dieter Haas vor. Er möchte in Bad Wilsnack das Zepter übernehmen. Sein Konkurrent ist Hans Dieter Spielmann.

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Hans-Dieter Haas tritt als Bürgermeister-Kandidat in Bad Wilsnack an.

Quelle: Jens Wegner

Grube. Hans-Dieter Haas, einer der zwei Kandidaten für das ehrenamtliche Bürgermeisteramt in Bad Wilsnack, stellte sich am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus Grube zusammen mit zwölf Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung vor. Mit Ausnahme von Ralf Brehmer sind alle parteilos und treten mit Unterstützung der FDP an. "Ralf Brehmer hat uns Kandidaten bewegt, unter der Fahne der FDP anzutreten", sagte Haas.

Der bisherige Amtsinhaber Dietrich Gappa (78) stellt sich nicht wieder zur Wahl. "Ich habe Dietrich Gappa dafür bewundert, dass er sich seinerzeit gegen viele Gegenstimmen für den Bau der Therme durchgesetzt hat. Diese Entscheidung hat Bad Wilsnack gut getan. Mir ist es wichtig, das fortzuführen, was Dietrich Gappa angefangen hat ‒ auch seine Haushaltsführung", sagte der 69-jährige Haas. Eines seiner weiteren Ziele sei, junge Leute und auch mehr Frauen für die Kommunalpolitik zu begeistern. Das jüngstes Mitglied der Wählerliste der FDP ist der 34-jährige Mathias Weiß aus Groß Lüben, der seit mehr als fünf Jahren Stadtverordneter ist.

Der Konkurrent

Neues Oberhaupt von Bad Wilsnack möchte neben dem FDP-Kandidaten Hans-Dieter Haas der bisherige Stadtverordnete Hans Dieter Spielmann (Einzelbewerber) werden. Der 65-Jährige will unter anderem die Initiative zur Belebung der Innenstadt stärken und mehr Angebote für die Jugend schaffen – etwa mit einem neuen Kinderspielplatz. Bestehende Synergien sollen aus seiner Sicht ausgebaut werden. bat

"Die Geschäftswelt von Bad Wilsnack muss wieder belebt werden", forderte Annette Schulz, die Mitglied der Initiative "Aktiv für Bad Wilsnack" ist. "Bis Oktober dieses Jahres wird es in der Großen Straße keine leerstehenden Geschäfte mehr geben", sagte Haas. Dies sei ein Erfolg der Initiative "Aktiv für Bad Wilsnack". Haas ist auch davon überzeugt, dass die Stadt einen zweiten Supermarkt braucht. Durch einen zweiten Discounter bekäme Bad Wilsnack Kaufkraft zurück. Kunden, die bisher wegen fehlender Einkaufsmöglichkeiten auf benachbarte Städte ausgewichen seien, könnten dann zurückgewonnen werden.

Seit 1991 lebt Hans-Dieter Haas in Brandenburg, seit 2003 in Bad Wilsnack. Der Steuerberater arbeitete 31 Jahre lang als Steuerfahnder in den alten Bundesländern.

Von Jens Wegner

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