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Konzert als Kampf gegen den Rassismus

Perleberg Konzert als Kampf gegen den Rassismus

Ein Konzert gegen Rassismus und für ein buntes Miteinander veranstaltete Freitagabend die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Perleberger Gymnasiums ganz unter dem Motto „Fight against Racism“. Fünf Bands rockten zusammen mit dem Publikum und viele Infostände informierten passend zum Thema.

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Insgesamt fünf Bands rockten am Freitagabend gemeinsam mit dem Publikum auf der großen Bühne.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Perleberg. Ein Zeichen gegen Rassismus und für ein buntes Miteinander setzte die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums Freitagabend bei ihrem Konzert gegen Rechts auf dem Außengelände des Miami Club B189 in Perleberg. Es war bereits das vierte dieser Art ganz unter dem Motto „Fight against Racism“.

Ehrenamtspreis für Organisatorin Franziska Mäker

Kathrin Schubert aus dem Vorstand des Landesjugendrings und Landtagsabgeordneter Gordon Hoffmann ehrten Organisatorin Franziska Mäker

Kathrin Schubert aus dem Vorstand des Landesjugendrings und Landtagsabgeordneter Gordon Hoffmann ehrten Organisatorin Franziska Mäker.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

„Wir befinden uns in einer bewegten Zeit mit vielen Umbrüchen. Wir können stolz darauf sein, dass es so etwas wie heute gibt“, sagt Kathrin Schubert vom Vorstand des Landesjugendrings. Zusammen mit den brandenburgischen Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann überraschte sie zu Beginn der Veranstaltung die Organisatorin Franziska Mäker mit einem Ehrenamtspreis, der monatlich an besonders herausragende Jugendliche mit ehrenamtlichen Aktionen vergeben wird. Seit 2010 ist Franziska aktiv in der Arbeitsgemeinschaft tätig und plante bereits die vergangenen Konzerte der Gruppe. „Ehrenamt wie dieses ist besonders wichtig. Fremdenhass erlebt man nicht nur auf der Straße, man wird oft damit konfrontiert. Menschlichkeit und Nächstenliebe sind keine Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft. Das Konzert ist ein nächster Schritt in die richtige Richtung“, so Gordon Hoffmann.

Bands und Infostände luden zum Verweilen ein

Frankafotoschön begeisterten mit deutschen Texten und ihrer akustischen Gitarrenmusik

Frankafotoschön begeisterten mit deutschen Texten und ihrer akustischen Gitarrenmusik.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Viele Besucher kamen bei freiem Eintritt und bestem Wetter zu dem Konzert. Fünf Bands rockten am Freitagabend die Bühne. Unter ihnen Halsschlagader und Depulsor aus der Prignitz, Mädchenname Mademann, ein symphytisches und lustiges Punk-Kabarett, In My Days aus Magdeburg sowie rockte Frankafotoschön mit deutschen Texten und den akustischen Gitarren zusammen mit dem Publikum. Neben den musikalischen Beiträgen gab es zudem zahlreiche Infostände zum Thema. Darunter das Jugendforum von „Demokratie leben!“. „Wir sammeln Ideen und Vorschläge für eine jugendgerechte Region in ganz Brandenburg“, berichtet Gregor Schröder vom Jugendforum. „Wir sind nur die Begleiter des Projektes, die Initiatoren sind die Jugendlichen. Daraus entstand auch die Idee des ‚Roten Sofas‘.“ Das Ziel der Gruppe ist Präsenz zu zeigen, Politiker und Entscheidungsträger aus ihrer gewohnten Umgebung herauszuholen und sie mit den Ergebnissen zu konfrontieren.

Das Jugendforum von „Demokratie leben“ sammelt Ideen und Vorschläge für eine jugendgerechte Region

Das Jugendforum von „Demokratie leben!“ sammelt Ideen und Vorschläge für eine jugendgerechte Region.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

„Deine Linke gegen Rechts“ war eine Aktion der Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Gymnasiums. „Jeder hat die Möglichkeit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, indem er seine linke Hand mit Farbe an einer weißen Wand verewigt“, berichtet Johannes Reinbothe, Mitglied der Gruppe. „Jede Hand ist besonders und hat ihr ganz bestimmtes Merkmal. Sie bringt zusammen und verbindet.“

Bürgermeisterin Annett Jura lobte die Veranstaltung

Ganz angetan von der Aktion war auch Bürgermeisterin Annett Jura. „Perleberg ist bunt, vielfältig und duldet keinen Rassismus. Dafür müssen alle gemeinschaftlich kämpfen. Musik verbindet und ich finde es gut, dass sich dafür die junge Generation einsetzt, die die Verantwortung in der Zukunft trägt. Vielen Dank an die Organisatoren und Förderer, die dieses Konzert ermöglicht haben.“

Von Marcus J. Pfeiffer

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