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Konzert gegen Rassismus

Perleberg Konzert gegen Rassismus

Am Freitag, 2. Juni, veranstaltet die Arbeitsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums ihr bereits viertes Konzert gegen Rassismus und für ein buntes Miteinander unter dem Motto „Fight against Racism“. Fünf zum Teil regionale Bands werden auf der Bühne musizieren.

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„Whithout Shoes“, eine damalige Schülerband, musizierten unter vielen weiteren Bands beim Konzert gegen Rechts im Jahr 2014.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Perleberg. Kampf gegen Rassismus – das ist des Motto eines Konzerts am Freitag in Perleberg. Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Gottfried-Arnold-Gymnasiums. Die Schüler wollen ein Zeichen für ein buntes Miteinander setzen. Nach 2008, 2011 und 2014 ist es das vierte Konzert dieser Art unter dem Motto „Fight against Racism“. Stattfinden wird es bei freiem Eintritt ab 19 Uhr auf dem Außengelände des Miami Club B 189 im Eichhölzer Weg.

„Am Freitag ist einiges geplant“, verriet Franziska Mäker, langjähriges Mitglied der AG und schon bei vergangenen Konzerten als Organisatorin aktiv. Fünf zum Teil regionale Bands werden an dem Abend spielen. Unter ihnen Depulsor, Halsschlagader, Frankafotoschön, Mädchenname Mademann und In My Days. „Geplant haben wir das Konzert innerhalb von sechs Monaten. Großartige Unterstützung erhielten wir dabei von Jessika Muhs, vom Kreisjugendring Prignitz. Sie stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite“, führt Franziska fort. Weitere Kooperationen gibt es mit der Stadt Perleberg und dem Verein Evamigra. Zu den Sponsoren gehören der Bund mit seinem Programm „Demokratie leben“, der Landkreis Prignitz, Die Linke, SPD, CDU, Holger Rupprecht, Thomas Domres, der Bürgerverein Perleberg, die Deutsche Bank, das Aktionsbündnis Schöner Leben ohne Nazis, der Bund der Antifaschisten und der Förderverein des Gymnasiums.

Linker Handabdruck auf einer weißen Wand

Außerdem ist noch Geld vom gewonnen Wettbewerb der Volks- und Raiffeisenbank „Fair bringt mehr“ da. Dort belegte die Arbeitsgruppe mit ihrem Konzert im Jahr 2014 den ersten Platz und wurden in Potsdam mit einem Preisgeld ausgezeichnet. Zahlreiche Infostände werden aufgebaut sein. Dort präsentieren sich Organisationen wie Schöner leben ohne Nazis, Tolerantes Brandenburg, Kein Bock auf Nazis und viele weitere. „Außerdem haben wir die Aktion ‚Deine Linke gegen rechts‘ geplant“, berichtet Franziska Mäker. „Dort hat jeder Besucher die Möglichkeit, seinen linken Handabdruck auf einer weißen Wand als Zeichen zu hinterlassen.“

Seit 2008 kann sich das Perleberger Gymnasium als eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen. Jeden Mittwochnachmittag treffen sich die Jugendlichen, vom Perleberger Gymnasium, der Oberschule und dem Oberstufenzentrum Wittenberge. Momentan zählt die Gruppe 15 aktive Mitglieder. Die Arbeitsgemeinschaft gehört zu einem der größten Schulnetzwerke Deutschlands. Es gibt über 2000 Schulen, die den Beinamen tragen und rund eine Million teilnehmende Schüler.

Daniel Pöhl leitet die Perleberger Gruppe

Geleitet wird die Perleberger Gruppe seit diesem Schuljahr von Daniel Pöhl, Schüler des Perleberger Gymnasiums. Es ist ein Projekt von und für Schüler und bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen die Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden und einsetzen. Neben den Konzerten gegen Rechts sind das Putzen der Stolpersteine im Perleberger Stadtgebiet, ein Tag zum Thema Kindersoldaten und ein „Anti-Homophobie-Tag“ weitere aktuelle Projekte der Arbeitsgemeinschaft.

Von Marcus J. Pfeiffer

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