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Kooperation beim Brandschutz

Kuhbier/Groß Langerwisch Kooperation beim Brandschutz

Zwei Dörfer, zwei Wehren, ein Ziel: In Sachen Brandschutz arbeiten Kuhbier und Groß Langerwisch eng zusammen.

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Beim Jugendlager kamen junge Brandschützer aus Kuhbier und Groß Langerwisch zusammen.

Quelle: privat

Kuhbier/Groß Langerwisch. Gleich zweimal brannte es zu Beginn des Jahres in Neudorf, und beide Male waren es richtige Großfeuer. Zunächst in der Schweinemastanlage und später in unmittelbarer Nähe der Radleroase. „Die Brände waren ein richtiger Schrecken für uns“, erinnert sich Christian Rochnia daran, „gut, dass wir die freiwillige Feuerwehr haben.“ Rochnia selbst steht ihr in Groß Langerwisch vor. Immerhin zwölf Aktive setzen sich hier für den Brandschutz ein. So toll ihr Engagement ist, so sind es doch eigentlich zu wenige. „Wir könnten ruhig noch mal so viele haben“, sagt Rochnia. Mit diesem Problem steht Groß Langerwisch aber nicht alleine da. Ohnehin „fahren wir bei Einsätzen immer zusammen mit Kuhbier raus“, erklärt der Ortswehrführer.

Kuhbier und Groß Langerwisch – die beiden Dörfer sind sich erst in den vergangenen beiden Jahrzehnten richtig nähergekommen. Doch in Sachen Feuerwehr klappt die Kooperation gut. Das bestätigen auch die Kuhbierer. Wie in Groß Langerwisch, so ist dort die Bereitschaft sehr gut. Zu den 14 aktiven Feuerwehrleuten kommen noch zehn in der Jugendfeuerwehr, wie Axel Gruschka erklärt. Der Kuhbierer ist Gemeindebrandmeister in Groß Pankow. Die Gewinnung von Nachwuchs für die eigene Wehr ist ihm, dem Kuhbierer Ortswehrführer Enrico Raabe und Jugendwart Oliver Kwade besonders wichtig, genauso wie Rochnia in Groß Langerwisch. Kein Wunder, dass die beiden Wehren auch jüngst zusammen ein Jugendlager in Jakobsdorf (Amt Putlitz-Berge) organisiert haben. Zwei Zelte baute der Brandschützer-Nachwuchs gemeinsam auf. Dann übten die jungen Leute gemeinsam die Absicherung einer Unfallstelle und den Löschangriff. Es wurde zusammen gegrillt und am Abend saßen alle dann am Lagerfeuer. Belustigt berichten Kwade und Raabe, wie man sich dort Gruselgeschichten erzählte. „Das war eine schöne Sache“, sagt Enrico Raabe, „damit kriegt man die Kleinen motiviert.“ In Groß Langerwisch sieht man das nicht anders. Dankbar waren alle der Pritzwalker Bäckerei Pickert dafür, dass diese Brötchen an den Ort des Geschehens lieferte, und das als Spende. Ergo: In beiden Orten sind die Brandschützer, ob jung oder alt, mit Leidenschaft dabei. In Kuhbier zum Beispiel ist das rund um das Feuerwehrgerätehaus spürbar. All dies schafft ein Gemeinschaftsgefühl, das im Ernstfall nochmal richtig zum Tragen kommen kann, wenn es erst recht darauf ankommt, dass jeder bereit ist, für den anderen einzustehen.

Von Bernd Atzenroth

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