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Prignitz Kooperation mit Pritzwalk favorisiert
Lokales Prignitz Kooperation mit Pritzwalk favorisiert
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18:54 04.12.2015
Groß Pankows Bürgermeister Thomas Brandt Quelle: privat
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Groß Pankow

Einstimmig beauftragte die Gemeindevertretung Groß Pankow am Donnerstagabend Bürgermeister Thomas Brandt, das von diesem vorgeschlagene „Mitverwaltungsmodell“ als mögliche Alternative zur langfristigen Sicherung der kommunalen Selbstverwaltung der Gemeinde Groß Pankow weiter zu verfolgen. Dabei wird eine Zusammenarbeit mit der Stadt Pritzwalk favorisiert.

Die notwendigen Grundlagen sollen mit fachlicher und finanzieller Hilfe der Landesregierung erarbeitet werden und gegebenenfalls für andere brandenburgische Kommunen Modellcharakter haben.

Nach der Abstimmung gab Thomas Brandt bekannt, dass er sich bei der Bürgermeisterwahl 2016 um seine Wiederwahl bewerben wird. Er hatte dies bereits in der MAZ angekündigt für den Fall, dass die Gemeindevertreter seinen Kurs unterstützen. „Sofern ich gewählt werde, möchte ich den Weg zur Sicherung unserer Eigenständigkeit weiter voranschreiten“, sagte er.

Thomas Brandt begründete seinen Vorschlag des „Mitverwaltungsmodells“ in Kooperation mit Pritzwalk mit dem zu erwartenden weiteren Bevölkerungsrückgang und der vom Land angestrebten interkommunalen Zusammenarbeit von Städten, Amtern und amtsfreien Gemeinden auf freiwilliger Basis.

Die Stadt Pritzwalk, so Brandt, besitze mit der Gemeinde Groß Pankow die längste gemeinsame Grenze. Man kooperiere bereits auf verschiedenen Gebieten wie zum Beispiel bei der Abstimmung der Stützpunktfeuerwehren, im touristischen Bereich oder bei der grenzüberschreitenden Erneuerung kommunaler Straßen und beim Wiederaufbau der Pollo-Strecke.

Thomas Brandt verweist darauf, dass die Gemeindevertretung bereits beschlossen hatte, ab dem 1. Januar 2016 mittels öffentlich-rechtlichem Vertrag die Aufgaben des Standesamtes, des Einwohnermeldeamtes und des Archivs auf die Stadt Pritzwalk zu übertragen. Brandt: „Davon werden beide Gebietskörperschaften profitieren, da diese Dienstleistungen zukünftig für sie an beiden Verwaltungsstandorten abrufbar sind.“

Die spezifischen Interessen der flächenmäßig großen ländlichen Gemeinde Groß Pankow, die naturgegeben anders seien als die von Pritzwalk, könnten bei diesem Modell einer Mitverwaltung gewahrt werden, erläuterte der Bürgermeister. So wäre gewährleistet, dass sich auch in Zukunft Bürger der Gemeinde für die ehrenamtliche Arbeit in den Ortsbeiräten und in der Gemeindevertretung zur Verfügung stellen, weil sie das Gefühl haben, noch etwas bewirken zu können. Oberste Priorität beim „Mitverwaltungsmodell“ sollte sein, so Brandt, dass Selbstbestimmung und Satzungshoheit der Gemeinde und der Verwaltungsstandort Groß Pankow garantiert sind. „Das ist aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Amtsdirektor und Bürgermeister am ehesten mit der Stadt Pritzwalk möglich“, so der Bürgermeister.

Thomas Brandt begründete ausführlich, warum er eine Zusammenarbeit mit den Gemeinden Plattenburg oder Karstädt, dem Amt Putlitz-Berge oder der Stadt Perleberg für nicht realistisch oder nicht zielführend hält.

Von Ulrich Fischer

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