Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Kooperation wirbt um neues Mitglied
Lokales Prignitz Kooperation wirbt um neues Mitglied
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 10.06.2017
In die den Umbau der Pritzwalker Tuchfabrik flossen über die Kooperation Pritzwalk-Wittstock/Dosse viele Fördermittel. Quelle: Bernd Atzenroth
Anzeige
Putlitz/Wittstock

Gemeinsam sind die kleinen Kommunen stark. Das sagte am Dienstagabend Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock und Vorsitzender des Kooperationsbeirates der Kooperation Pritzwalk-Wittstock/Dosse im Amtsausschuss Putlitz-Berge.

Nachdem der Beirat bereits in der Gemeinde Groß Pankow für eine Mitgliedschaft geworben hatte, sind nun auch die Vertreter des Amtes Putlitz-Berge Kandidaten für einen vollwertigen Sitz in dem Gremium.

„Wir müssen für alle Eventualitäten und auf verschiedenste Förderprogramme vorbereitet sein“, sagte der Wittstocker mit Blick auf die immer komplizierter werdenden Programme. Auch die Lage der in der Kooperation organisierten Kommunen – zwischen den beiden starken Regionalen Wachstumskernen um Perleberg und Wittenberge sowie Neuruppin – sei ein Argument dafür, sich der Gruppe anzuschließen. „Wir müssen auch die Fürsorge für die Menschen wahrnehmen, die dazwischen leben, und wir haben eine Verantwortung für die Region.“

Schnellläufer beim Stadt-Umland-Wettbewerb

Jörg Gehrmann verwies darauf, dass die Kooperation, der neben Pritz­walk und Wittstock auch die Gemeinde Heiligengrabe und das Amt Meyenburg angehören, als gemeinsamer Antragsteller in den vergangenen Jahren viel anschieben konnte. Bei einigen Programmen sei die Kooperation überhaupt Voraussetzung, um Fördermittel beantragen zu können. „Und wir können uns auf Förderprogramme wie KLS (Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit) oder den Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) viel besser vorbereiten“, erläuterte der Bürgermeister von Wittstock. Beim SUW sei man bekanntlich sogar Schnellläufer.

Zwar läuft das Programm KLS dieses Jahr aus, soll aber laut Gehrmann neu aufgelegt werden. Berges Bürgermeister Werner Eckel wollte wissen, wie hoch die Fördermittelsumme in dem Verbund sei. „7 Millionen Euro sind im Topf.“ Diese würden vom Kooperationsbeirat nach einer Prioritätenliste verteilt. „Aber man darf dabei den Eigenmittelanteil nicht vergessen.“

Vertrauen kann sich entwickeln

Gemeinsam haben es die Mitgliedskommunen unter anderem geschafft, Zuschüsse für die Pritz­walker Tuchfabrik und die Wittstocker Schwimmhalle umzusetzen. Demnächst stehen laut Gehrmann Vorhaben am Gymnasium Wittstock und eine Theaterbühne für Heiligengrabe an. „Der Vorteil an unserem Modell besteht darin, dass wir mit einer Sprache sprechen.“ Der Fördermittelgeber – etwa bei Leader – lege laut Bürgermeister Gehrmann Wert darauf, dass die Region sich dahinter wiederfindet. „Ich erwarte aber auch, dass sich durch die Zusammenarbeit Vertrauen entwickelt.“

Thomas Breitlauch, Bürgermeister in Gülitz-Reetz, monierte, dass mit dem Gremium einmal mehr eine Zwischenebene geschaffen werde, in der Entscheidungen getroffen werden. Grundsätzlich sei es aber eine gute Sache. Das fand auch der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann: „Durch die Zusammenarbeit können wir Synergien bilden. Ich sehe da absolut kein Risiko.“

Putlitz-Berges Amtsdirektor Hergen Reker sitzt seit zwei Jahren als Gast in den Beratungen des Kooperationsbeirates, ebenso wie der Groß Pankower Gemeindebürgermeister Marco Radloff. Für die nächste Amtsausschusssitzung soll nun eine Beschlussvorlage vorbereitet werden, mit deren Verabschiedung die Mitgliedschaft amtlich wird.

Von Beate Vogel

Ein zauberhaftes Konzert gaben am Pfingstmontag die Sopranistin Sophia Körber und der Organist Maxim Burtsev in der Nikolaikirche. Die 27-jährige Preisträgerin mehrerer Musikwettbewerbe ist gebürtige Pritzwalkerin, studiert aber in Hannover.

09.06.2017

Nachdem sich die Kinder und Jugendlichen der Perleberger Feuerwehr beim Stadtausscheid Anfang Mai in Düpow qualifizierten, geht es am Samstag, 10. Juni, zum Wettkampf auf Kreisebene. Für die Sprösslinge der Kinderfeuerwehr ist es das erste Mal, dass sie daran teilnehmen. Die Aufregung ist groß.

09.06.2017

Ein aus Magdeburg kommender Regionalexpress musste am Montagabend in Wittenberge stehen bleiben. Der Grund war ein herrenloser Koffer im Zug. Die Polizei flog einen Sprengstoffspürhund ein. Dieser schlug jedoch nicht an.

06.06.2017
Anzeige