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Krankenhaus kooperiert mit Hochschule

Perleberg Krankenhaus kooperiert mit Hochschule

Das Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg ist jetzt offiziell ein akademisches Lehrkrankenhaus. Darüber wurde am Dienstag eine Vereinbarung zwischen der Einrichtung und der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) geschlossen. Perleberg ist damit das vierte Lehrkrankenhaus der MHB.

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Vertragsunterzeichnung im Kreiskrankenhaus.

Quelle: Jacqueline Braun

Perleberg. Akademisches Lehrkrankenhaus darf sich das Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg jetzt offiziell nennen. Wie Jacqueline Braun, Marketingleiterin des Unternehmens, informierte, wurde ein Vertrag mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg am Dienstag unterzeichnet. Damit folgt das Kreiskrankenhaus Prignitz anderen Einrichtungen und tritt dem Brandenburger Netzwerk bei.

Das Kreiskrankenhaus Prignitz unterstützt bereits drei Studenten durch die Vergabe eines Stipendiums bei der Finanzierung der Studienkosten“, informiert Jacqueline Braun. „Zukünftig stellt es auch wissenschaftliches Lehrpersonal für spezielle Vorlesungen zur Verfügung und arbeitet aktiv im Prüfungsausschuss mit.“ Ab dem 1. Oktober können dann die Studenten am Kreiskrankenhaus Prignitz auch ihre Praktika, Famulaturen und die Anrechnungszeiten für ihr praktisches Jahr absolvieren.

Die Vereinbarung wurde unterzeichnet von Universitäts-Professor Edmund Neugebauer, dem Dekan und Geschäftsführer der Medizinischen Hochschule Brandenburg, Martin Pangritz, dem kaufmännischen Geschäftsführer der Einrichtung, Karsten Krüger, dem Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Prignitz sowie Marko Petrick, dem Leitenden Chefarzt.

Perleberg ist damit das vierte Lehrkrankenhaus der MHB. Weitere Kooperationen bestehen mit Bad Saarow, Strausberg, Elsterwerda.

Krankenhausgeschäftsführer Karsten Krüger verwies darauf, dass die Kooperation es jungen Menschen ermögliche, in der Region zu bleiben und dennoch eine akademische Laufbahn als Mediziner einzuschlagen, Den bisher drei Stipendiaten folgt im kommenden Jahr ein weiterer. Zudem sichere diese Form der Zusammenarbeit den beruflichen Nachwuchs des Kreiskrankenhauses Prignitz.

Professor Neugebauer sagte, man wolle Ärzte ausbilden und keine Mediziner, Durch den Praxisbezug werde die Kommunikation zwischen künftigem Arzt und den Patienten verbessert. Auch würde die regionale medizinische Versorgung gestärkt. Schließlich hoben die Vertreter der Hochschule wie des Krankenhauses hervor, dass die Zusammenarbeit beider Einrichtungen die Qualität der Ausbildung sichere. Das Perleberger Krankenhaus sei nicht zu groß, aber breit aufgestellt und habe jungen Ärzten viel zu bieten, hieß es.

Von Andreas König

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