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Kreisausscheid der Prignitzer Wehren

Wettkampf in der Hitze Kreisausscheid der Prignitzer Wehren

Anlässlich ihres 95. Geburtstages richtete die Feuerwehr Gumtow den diesjährigen Prignitzer Kreisfeuerwehrausscheid aus. Er fand auf dem Sportplatz statt. 13 Männermannschaften und vier Frauenteams nahmen daran teil.

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Gäste des Festumzuges kamen auch aus den Nachbarorten von Gumtow

Quelle: Sandra Bels

Gumtow. Sie waren die ersten an der Startlinie und die einzigen in ihrer Altersgruppe Ü 30: die Schrepkower Feuerwehrfrauen. Ganz klar, dass sie den ersten Platz mit nach Hause nahmen am Sonnabend beim Kreisausscheid der Prignitzer Feuerwehren. Er fand in Gumtow auf dem Sportplatz statt, weil die dortige Feuerwehr am Wochenende ihren 95. Geburtstag feierte.

In der Altersgruppe U 30 der Frauen waren Dannenwalde, Kehrberg und Gumtow angetreten, die auch genau in dieser Reihenfolge die Plätze holten.

Neben den vier Frauenteams nahmen 13 Männermannschaften am Wettbewerb teil, für den angesichts der fast glühenden Hitze die Wettkampfregeln etwas gelockert wurden. So brauchte nicht für jede Aufgabe die volle Feuerwehrmontur angezogen und es durfte ausnahmsweise auch in kurzen Hosen angetreten werden.

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Die Feuerwehr von Gumtow hat am Wochenende ihren 95. Geburtstag gefeiert. Anlässlich des Jubiläums richtete die Wehr den Kreisausscheid der Prignitz aus.

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In der Kategorie U 30 der Männer gewann Seddin vor Vettin und Premslin. Bei den Ü-30-Männern holten sich Uenze I, Hinzdorf und Silmersdorf die Pokale. Zu absolvieren waren jeweils der Löschangriff nass, die Angriffsübung nass und eine Knotenstafette. Bei der Angriffsübung nass musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden. Dabei ging es um Exaktheit und Schnelligkeit. Trotz der Hitze mussten die Frauen und Männer dabei Helm und Handschuhe tragen. „Für eure Sicherheit“, wie Kreisbrandmeister Holger Rohde erklärte.

21 Schiedsrichter aus dem gesamten Landkreis sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbs. Es war der 21. Kreisfeuerwehrtag in der Prignitz. „Er fand seinen glorreichen Auftakt“, wie es der Kreisbrandmeister ausdrückte, in einem Festumzug, der morgens um 9 Uhr an der Gemeindeverwaltung im Karpatenweg startete. Mit Musik voraus liefen alle Wehren, die am Wettbewerb teilnahmen, durch den Ort. Die Häuser waren geschmückt und vor den Türen saßen die Bewohner teilweise beim Frühstück.

Nach der Ankunft des Zuges auf dem Sportplatz begrüßte Bürgermeister Stefan Freimark die angetretenen Mannschaften. Er dankte ihnen für ihre ehrenamtliche Arbeit und wünschte ihnen einen fairen Wettstreit und keine Hitzeausfälle. Den Gumtowern dankte er für die Ausrichtung des Kreiswettbewerbs. „Das ist schließlich auch mit ein bisschen Arbeit verbunden“, so Freimark.

Die Wehr wurde 1920 gegründet

Gegründet wurde die Gumtower Feuerwehr im Jahr 1920. Aus diesem Jahr stammt zumindest die erste Erwähnung.

Wehrführer Bodo Kujat geht aber davon aus, dass sie wesentlich älter ist. Es gibt nur keine Aufzeichnungen oder Bilder darüber. Klar ist hingegen auch nicht, wie viele Mitglieder die Feuerwehr Gumtow einst hatte.

Heute sind es 40 Aktive. Es gibt elf Frauen und acht Mitglieder in der Jugendwehr. Außerdem weitere acht Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Für Kreisbrandmeister Holger Rohde ist das eine starke Wehr.

Angetreten zum Kreisfeuerwehrausscheid waren Mannschaften aus Bälow, Dannenwalde, Döllen, Groß Breese, Gumtow, Hinzdorf, Kehrberg, Premslin, Pritzwalk, Schrepkow, Seddin, Silmersdorf, Uenze, Vettin und Wolfshagen.

Gut 140 Feuerwehren gibt es im Landkreis Prignitz.

Innerhalb des Programms für den 95. Geburtstag der Gumtower Wehr gab es am Freitagabend eine Festveranstaltung. Dabei wurde Wehrführer Bodo Kujat das Ehrenkreuz in Bronze vom Deutschen Feuerwehrverband verliehen. Geehrt wurde ebenfalls Landwirt Bernd Teickner aus Gumtow für seine Unterstützung der Feuerwehrarbeit. Er erhielt eine Auszeichnung vom Brandenburgischen Innenministerium. Etwa 80 Gäste nahmen an dem Festakt im Zelt auf dem Sportplatz teil. Darunter war auch der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg, Uwe Schulze.

Das Programm am Sonnabend ging nach dem Wettbewerb mit der Siegerehrung gegen 14 Uhr weiter. Kindertrödelmarkt und Rummel waren Angebote für die kleinen Gäste. Außerdem waren die Jagdhornbläser aus Rosenwinkel zu Gast. Kuchen gebacken hatten die Mitglieder der Feuerwehr sowie der Volkssolidarität. Gegen 20 Uhr begann der Tanz mit der Band 3-Live. Am Sonntag traf man sich im Gumtow auf dem Festplatz zum Frühschoppen. dabei wurde auch die Tombola ausgewertet und es gab Mittagessen.

Von Sandra Bels

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