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Prignitz Kreisausschuss entscheidet am 21. Januar
Lokales Prignitz Kreisausschuss entscheidet am 21. Januar
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02:16 14.01.2016
Die Nachfolgerin der Verkehrsgesellschaft Prignitz wird auch für die Pritzwalker Stadtbuslinie zuständig sein. Quelle: Privat
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Perleberg

Eigentlich sollte die Verkehrsgesellschaft Prignitz zum 1. Januar dieses Jahres aufgehört haben zu existieren. Der Prignitzer Kreistag hatte einen entsprechenden Beschluss fassen müssen: Denn da die Gesellschaft kein eigenes Busunternehmen ist, musste der Landkreis ihre Aufgaben nach den aktuellen europäischen Normen neu ausschreiben.

So ist es im Nahverkehrsplan des Landkreises Prignitz von 2014 festgehalten. Doch diese Ausschreibung läuft noch. Sie soll nach Angaben von Edelgard Schimko, Leiterin des Geschäftsbereichs 2 in der Kreisverwaltung und damit auch für den Nahverkehr zuständig, am 21. Januar abgeschlossen sein. Dann nämlich liegt dem Kreisausschuss das Ergebnis der Ausschreibung vor, und er wird im nicht-öffentlichen Teil seiner Sitzung über die Vergabe der Aufgaben entscheiden, die bislang die Verkehrsgesellschaft Prignitz wahrgenommen hat. „Erst danach wird sie die Verkehrsgesellschaft Prignitz zur Liquidation bekennen“, erklärte Edelgard Schimko weiter. Soll heißen: Noch besteht die Verkehrsgesellschaft, die zu 100 Prozent eine Tochter des Landkreises ist, weiter. Ihre Liquidation wird erst in Angriff genommen, wenn ihre Aufgaben neu vergeben sind. Und auch nach der Entscheidung des Kreistags, die der des Kreisausschusses folgt, wird es noch einige Monate dauern, bis die ganze Angelegenheit abgewickelt ist. „Das bedarf einer langen Vorbereitung“, betonte Edelgard Schimko. Datum für den Wechsel ist der 1. August 2016. Ob man es dann mit einem oder gar zwei neuen Anbietern zu tun hat, steht auch noch nicht fest. Denn der Prignitzer Nahverkehr ist in zwei Losen ausgeschrieben worden – möglich ist also, dass auch zwei Unternehmen den Zuschlag erhalten. Diese können aus ganz Europa kommen. Denn die Aufgabe sei „europaweit ohne Wettbewerbsnachteil auszuschreiben“ gewesen, wie Schimko festhielt.

Der normale Busnutzer wird von alledem kaum etwas mitbekommen. „Für Otto Normalverbraucher ändert sich erst mal nichts“, sagt Edelgard Schimko.

Die jetzigen Mitarbeiter der Verkehrsgesellschaft werden „weiter diesen Bereich bearbeiten“, wie es Edelgard Schimko ausdrückte. Teilweise nämlich sind der oder die neuen Betreiber verpflichtet, das Personal zu übernehmen.

Von Bernd Atzenroth

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