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Prignitz Künftig zwei Schulbezirke in Pritzwalk
Lokales Prignitz Künftig zwei Schulbezirke in Pritzwalk
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00:31 14.11.2015
Die Quandtschule (Foto) soll wie die Jahnschule weiter durchgängig zweizügig betrieben werden  Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

 Mit einer neuen Schulbezirkssatzung setzte sich der Bildungsausschuss der Pritzwalker Stadtverordneten am Dienstag auseinander. Und das durchaus kontrovers, denn bislang gab es keine Schulbezirke – jetzt aber soll es zwei geben.

Die Debatte hat einen altbekannten Hintergrund: Man will erreichen, dass die beiden Pritz­walker Grundschulen jeweils durchgängig zweizügig bleiben können. Dafür sei es notwendig, das Stadtgebiet in zwei Schulbezirke einzuteilen, damit eine gleichmäßige Verteilung auf Jahn- und Quandtschule gewährleistet sei, heißt es dazu in der Beschlussbegründung. Denn für dieses Schuljahr ist dies letztlich nicht gelungen: Zwar waren die Einschüler so auf die beiden Grundschulen aufgeteilt worden, dass es passte. Da es wie schon in den vergangenen Jahren mehr Anmeldungen für die Jahngrundschule gab, hatte man einfach verschiedene Bewerber abgelehnt und in Richtung Quandtschule umgeleitet. Doch hatten sich Eltern dagegen gewehrt und Widerspruch eingelegt. Und sie setzten sich durch. „Das Schulamt ist uns hier in den Rücken gefallen und hat dem Widerspruch stattgegeben“, erklärte der Ausschuss vorsitzende Volker Hoffeins (Freie Wähler Pro Prignitz). Ergo wurden an der Jahn­grundschule drei erste Klassen gebildet, während an der Quandtschule nur eine zustandekam – zu wenig, um auch Flexunterricht anzubieten. Also bestand Handlungsdruck, damit die Stadt auch langfristig ihre beiden Grundschulen mit zweizügigem Betrieb sichern kann. Im Übrigen haben beide Schulen ein Interesse an dem Ausgleich der Schülerzahlen – die Jahngrundschule bekommt durch die Mehranmeldungen nach und nach Kapazitätsprobleme, während die Quandtschule besser ausgelastet werden könnte. Mit der jetzigen Schulbezirkssatzung solle erreicht werden, dass jeweils gleich viele Schüler an beiden Einrichtungen im kommenden Jahr den Unterricht aufnehmen. Es sei aber auch darauf geachtet worden, dass Kinder aus Ortsteilen, die bislang mit einer der beiden Schulen kooperiert haben, auch künftig genau auf diese Schule geschickt werden können, ließ Hoffeins auf Nachfrage wissen. Offenbar hatte es an dieser Stelle in diesem Jahr Probleme gegeben. Im Ausschuss war man geteilter Meinung über die Vorlage, stimmte ihr aber letztlich zu. Jetzt kommt es auf das Votum der Stadtverordneten an.

Mit einem anderen Beschluss taten sich die Ausschussmitglieder leichter. Denn mit einer Änderung der Sportförderrichtlinie kommen sie vor allem den großen Vereinen entgegen. Sie kippten nämlich die Begrenzung von Zuschüssen für Fahrten und Sonderveranstaltungen auf maximal 1000 Euro pro Jahr. Diese war bei der letzten Änderung der Sportförderrichtlinie eingeführt worden und hatte bei den großen Vereinen zu Kritik geführt. Sie bekamen ein Problem, weil die Förderung, die ohnehin auf 60 Prozent der veranschlagten Kosten begrenzt ist, nicht mehr ausreichte. So hatte die C-Jugend des FHV Pritzwalk, die in der Brandenburgliga spielt, die Förderung schon mit zwei weiteren Touren aufgebraucht. Die Überprüfung habe ergeben, dass die Einwände der Vereine berechtigt sind, hieß es in der Beschlussbegründung.

Jetzt wird die Förderung auf maximal 500 Euro pro Veranstaltung begrenzt, womit die großen Vereine besser disponieren können. Hoffeins merkte aber auch an, dass man froh sein kann, überhaupt noch als Stadt diese Fördermittel aufbringen zu können.

Von Bernd Atzenroth

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