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Künftiger Chef stellt sich in Pritzwalk vor

Bildungsgesellschaft Künftiger Chef stellt sich in Pritzwalk vor

Zum 1. November soll der künftige Geschäftsführer der Pritzwalker Bildungsgesellschaft, Jörg Ahlgrimm, seinen Dienst antreten. Zwei Monate wird er dann mit dem bisherigen Mann an der Spitze, Werner Schulze, das Unternehmen leiten. Am Freitag stellte sich Jörg Ahlgrimm in Pritzwalk vor. Er arbeitete schon für große Unternehmen.

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Ronald Thiel (M.) und Werner Schulze (r.) stellen den künftigen Geschäftsführer der GBG, Jörg Ahlgrimm (l.) vor.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Der neue Mann an der Spitze der Pritzwalker Bildungsgesellschaft GBG stellte sich am Freitag vor: Jörg Ahlgrimm wird ab dem 1. Januar 2016 den bisherigen Geschäftsführer Werner Schulze ablösen. Dieser hatte im Frühjahr angekündigt, dass er in den Ruhestand gehen wird. Jörg Ahlgrimm hatte sich im Bewerbungsverfahren, das bereits seit Mai lief, durchgesetzt, informierte Ronald Thiel als Vorsitzender des Aufsichtsrates der GBG. „Und wir haben wirklich sehr gute Bewerbungen erhalten.“

Jörg Ahlgrimm ist seit 1992 in der Leitung von Bildungseinrichtungen tätig. „Ich habe auch größere Unternehmen in diesem Bereich geleitet, unter anderem einen Konzern in Schwerin“, sagte der künftige Geschäftsführer, der nach eigener Aussage sämtliche Facetten in dem Bereich kennengelernt hat. 2011 wurde er zum Geschäftsführer des Zentralverbandes für Aus- und Weiterbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Das sei ein traditionsreicher Verband, den Ahlgrimm vor der Landesregierung, den Unternehmen und den Kammern vertrat. Mit der Änderung der Förderpolitik habe er ab 2012 erleben müssen, wie viele Unternehmen die neuen Bedingungen nicht überlebt haben. „Aber hier ist in meinen Augen alles richtig gemacht worden“, lobte der 51-Jährige die Aufstellung der GBG auf dem Markt.

Bildungsgesellschaft will Dienstleister für Betriebe sein

Das A und O sei die Spezialisierung auf einen Fachbereich, und den habe die Bildungsgesellschaft mit ihren Ausbildungsangeboten im gewerblich-technischen Bereich gefunden. „Ich sehe die Kernaufgabe weiter darin, Dienstleister für die Betriebe zu sein“, so Jörg Ahlgrimm. Dabei stütze er sich natürlich auch auf einen zuverlässigen Mitarbeiterstab. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe.“ Den Schritt von einem Konzern zu einem mittelständischen Unternehmen sieht er dabei eher als Vorteil: „In einem größeren Unternehmen sind Sie ja an die Grenzen von Konzernstrukturen gebunden, das bremst oft die Kreativität.“ Zudem sei Ahlgrimm, der in Fürstenberg geboren wurde, „überzeugter Brandenburger“ und komme deshalb beruflich gern über die Landesgrenze. Der 51-Jährige lebt im mecklenburgischen Wendisch-Priborn nahe Meyenburg.

Werner Schulze und Jörg Ahlgrimm werden nun ab 1. November gemeinsam die Geschicke des Betriebes leiten, bevor der 63-jährige Schulze zum Jahresende in den Ruhestand geht. Ahlgrimm will die Projekte, die unter Schulzes Führung entstanden, weiterführen. „Unser Ziel ist, die Betriebe mit Fachkräften zu versorgen“, so Schulze. Mit dem Dualen Studium, das die GBG 2013 erstmals anbot, liege sie auch auf der Wellenlänge des Landes. „Wir sind Partner für die regionalen Schulen in Wittstock, Pritzwalk und Kyritz“, sagte er. Und für Bildungsträger im Ausland. Auch für die Flüchtlingsproblematik soll es Lösungen geben: „Wir bieten unsere Kapazitäten für die Ausbildung alleinreisender Jugendlicher.“ Die Tuchfabrik soll ein Bildungsstandort bleiben – mit einer Ausstrahlung von Lenzen bis Neuruppin.

Breite Ausbildungspalette

Die gemeinnützige Bildungsgesellschaft Pritzwalk (GBG) wurde im Oktober 1991 gegründet. Sie ging aus dem Ausbildungsbereich des Zahnradwerkes Pritzwalk hervor.

Rund 20 000 Teilnehmer haben in den vergangenen beiden Jahrzehnten bei der GBG eine Ausbildung absolviert – von der Berufsvorbereitung bis hin zum Dualen Studium.

Heute sind rund 80 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Ausgebildet wird in Industrie und Handwerk in technisch-gewerblichen, kaufmännischen und gastronomischen Berufen.

Von Beate Vogel

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