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Künstler porträtiert beim Dorffest Einwohner

Wutike Künstler porträtiert beim Dorffest Einwohner

Eberhard Trodler lebte einst in Wutike und stellte in diesem Jahr beim Dorffest seine Werke aus. Außerdem porträtierte der Stahnsdorfer bei dem Fest die Bewohner. Gefeiert wurde die Einweihung der Dorfscheune.

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Eberhard Trodler porträtierte beim Dorffest in der ehemaligen „Wickelbude“, jetzt Dorfscheune, Einwohner von Wutike.

Quelle: Sandra Bels

Wutike. Das gab es beim Dorffest in Wutike noch nie. Ein Künstler porträtierte die Kinder. Eberhard Trodler hatte auch seine Werke mitgebracht. Der Stahnsdorfer wurde 1942 in Wutike geboren. „Die Mutter meines Vaters, Minna Trodler, hatte hier ein Haus“, erzählt er. Später verschlug es die Familie nach Stahnsdorf, wo der Vater eine Arbeit bekommen hatte. Dort lebt Eberhard Trodler heute noch.

Für Trodler war es immer ein Traum, einmal in Wutike auszustellen. Nun ist er wahr geworden. Künftig will er jedes Jahr seine Bilder im Ort zeigen. Zu sehen waren am Sonnabend nur Werke, die mit Wutike zu tun haben: das Haus seiner Oma, Menschen aus dem Dorf und vieles mehr.

Eberhard Trodler restaurierte das Kriegerdenkmal

Ortsvorsteherin Helga Scheibner kennt Eberhard Trodler schon lange. Er ist öfter in Wutike zu Gast gewesen. „Eberhard Trodler hat zum Beispiel das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs restauriert“, sagt Helga Scheibner. Er machte die Namen der Gefallenen wieder lesbar. Die Ortsvorsteherin fand, dass seine Bilder und das, was er zu erzählen hat, prima zum Dorffest passen und hatte ihn deshalb auch eingeladen.

In der ehemaligen „Wickelbude“ kann man den Künstler auch am Sonntag noch treffen. Das Gebäude zeigte sich zum Dorffest frisch und aufgeräumt. Jahrelang hatten die Wutiker um die historische Landwirtschaftsscheune, zu DDR-Zeiten auch „Wickelbude” des früheren Volkseigenen Betriebs (VEB) Elektroanlagenbau Kyritz genannt, gekämpft. Sie wollten dort Toiletten für den Festplatz und eine Dorfscheune einrichten. Jetzt hat es geklappt, dank Leader-Fördermitteln und mit einem Eigenanteil der Gemeinde Gumtow. Die Toiletten konnten mit Spendengeldern gebaut werden.

Die Scheune muss nur noch verputzt werden

„Nun muss die Scheune nur noch von außen verputzt werden“, so Helga Scheibner. Einen behindertengerechten Zugang hat sie schon. In den vergangenen 25 Jahren war die Scheune immer mehr verfallen. 2013 konnte dann das Dach neu gedeckt werden. Danach war wieder Stillstand.

Zur Einweihung der Dorfscheune beim Dorffest sang auch der Seniorenchor aus Wusterhausen. Für die Kinder kamen die Clowns Tacki und Noisly aus Dannenwalde. Am Samstagabend wurde im Zelt getanzt.

Von Sandra Bels

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