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Kunstschularbeiten in der Kirche

Lenzen Kunstschularbeiten in der Kirche

Nashörner, Wildpferde und Tiergötter: Eine Ausstellung von der Kunstschule Potsdam ist in der Lenzener Kirche zu sehen. Das Gotteshaus ist im Sommer traditionell gut besucht. Es ist zugleich ein „Zufluchtsort“ für Taufengel, die anderswo wegen Bauarbeiten aus Kirchen ausgelagert werden müssen.

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Der Lenzener Kirchenälteste Peter Krause und die Potsdamer Malerin der dortigen Kunstschule, Stefanie Schubert, hängen die Bilder auf.

Quelle: Kerstin Beck

Lenzen. Die Lenzener Sankt-Katharinen-Kirche ist schon seit Jahren ein insbesondere in der Sommerzeit gut besuchtes Gotteshaus – allein der Architektur und der seltenen Scholtze-Schnitger-Orgel wegen. Seit zwei Jahren ist das Gebäude auch ein „Zufluchtsort“ für Taufengel, wenn in „deren“ Kirche saniert wird. Nachdem der Lanzer Engel dort die Restaurierungszeit überdauerte, ist nun die Figur aus Schilde hier eingekehrt.

Und dann sind auch noch Gemälde zu sehen. Stellten dort in der Vergangenheit Hobbykünstler aus der Region aus, sind jetzt sogar Arbeiten aus der Landeshauptstadt, sprich, von einem Workshop der Potsdamer Kunstschule, zu besichtigen.

Die Malerin Stefanie Schubert leitete den Kurs

Von Menschen und Tieren ist das Thema dieses Projektes, dem sich vor einigen Monaten die verschiedensten Teilnehmer widmeten, die eines einte: die Lust am Malen. Ein Thema, welches an der vor 25 Jahren gegründeten Kunstschule sehr beliebt ist. Unter der Leitung der Malerin Stefanie Schubert entstanden 15 Werke von zehn Teilnehmern verschiedenen Alters, die vom Thema „Mensch und Tier in der Geschichte“ inspiriert sind: den altsteinzeitlichen Ritzzeichnungen von Wildpferden, Nashörnern und Mammuts in der Höhle von Lascaux, den Tiergöttern Anubis oder Toth im Alten Ägypten, den renaissancezeitlichen Tierstillleben oder Franz Marcs Tierimpressionen.

„Und da es ein Anliegen der Kunstschule ist, die dort entstandenen Arbeiten auch auszustellen, und eine Teilnehmerin eine ­Verwandte von dem Lenzener ­Kirchenältesten Peter Krause ist, kam es dazu, dass Herr Krause und ich heute die Kunstwerke hier ­aufhängen“, erzählte die Kursleiterin.

Bühnenbilder und Kostüme

Die Angebote der Potsdamer Kunstschule richten sich jedoch nicht nur an Erwachsene, sondern auch an die künstlerische Früherziehung von Kindern ab vier Jahren, an die Erweiterung und Vertiefung des Schulunterrichtes als Vorbereitung auf ein kunstorientiertes Studium und überhaupt als Mittel außerschulischer Bildung. Die Teilnehmer werden unter der Leitung diplomierter Künstler ermutigt, mit verschiedenen gestalterischen Ausdrucksmitteln eigene Projekte zu realisieren. Und die Bandbreite ist groß: Kurse, Wochenendworkshops und Projekte finden täglich statt und sie reichen von Malerei, der Gestaltung von Bühnenbildern und Kostümen bis hin zum plastischen Gestalten, zum Buchbinden und zum Animationsfilm.

Und wer die Malereien von Pferden, Vögeln, Tieren und ihren Menschen besichtigen möchte – die Ausstellung wird laut Peter Krause mindestens bis zum Erntedankfest zu sehen sein.

Von Kerstin Beck

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