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Kunsttandem im Judenhof eingeweiht

Perleberg Kunsttandem im Judenhof eingeweiht

Grafiken, Bilder und Zeichnungen von Schülern und Geflüchteten sind die Ergebnisse des Integrationsprojektes „Kunsttandems“, das am Freitag mit der offiziellen Einweihung zum Abschluss kam. Die Stelen verdecken und verschönern eine Wand, die aufgrund der Eigentumsverhältnisse nicht abgerissen werden darf.

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Die Teilnehmer schildern ihre Sichtweise.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Perleberg. Bildung, Kunst und Integration in einem Projekt vereint: Über viele Monate arbeitete der Integrationskurs der Akademie Seehof zusammen mit Schülern des Gottfried-Arnold-Gymnasiums an dem Integrationsprojekt „Kunsttandem“. Am Freitag haben Vertreter aus Verwaltung und Politik die Projektergebnisse im Judenhof offiziell vorgestellt.

Auf mehreren Stelen sind Grafiken, Zeichnungen und Bilder aus der Stadt ausgestellt. Darin spiegeln die Projektteilnehmer sich selbst, aber auch ihre Sichtweise auf die Stadt wieder, ganz unter dem Motto „Unser Perleberg“. Ziel war es, kunstinteressierte Schüler aus der 10. Klasse mit Flüchtlingen zusammenzubringen und über Bilder zu kommunizieren sowie sich auszutauschen, jeder aus seinem individuellen Blickwinken heraus. Letztendlich haben die künstlerischen Leiter Katja Martin und Jost Löber die zuvor gesammelten Werke in Collagen zusammengefügt, die nun der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Bürgermeisterin Annett Jura weihte zusammen mit Thomas Kralinski, Leiter der Staatskanzlei, und Landrat Torsten Uhe sowie den Projektteilnehmern

Bürgermeisterin Annett Jura weihte zusammen mit Thomas Kralinski, Leiter der Staatskanzlei, und Landrat Torsten Uhe sowie den Projektteilnehmern das Ergebnis auf dem Judenhof ein.

Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Insgesamt lagen die Kosten für das Projekt bei 18 000 Euro, wobei der größte Teil mit Fördermitteln finanziert wird. „Gut investiertes Geld, schließlich ist es etwas für die Ewigkeit.“, meint Bürgermeisterin Annett Jura. „Das Projekt schafft einen ganz anderen Blickwinkel auf die Stadt“, so Thomas Kralinski, Leiter der Staatskanzlei. „Doch es bietet auch die Möglichkeit nachzudenken, denn es zeigt nicht nur die guten Stuben“, ergänzt Landrat Torsten Uhe.

Von Marcus j. Pfeiffer

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