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Prignitz Kurt Böwe war ein Krumbecker
Lokales Prignitz Kurt Böwe war ein Krumbecker
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00:18 24.02.2016
Vera Loebner (l.) und Heidemarie Böwe erzählten Geschichten zum Film. Quelle:  Thätner
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Krumbeck

Heidemarie Böwe und Vera Loebner waren am Sonnabend auf Einladung des Vereins „Krumbecker Freunde“ in die Prignitz gekommen. Die Witwe des Schauspielers Kurt Böwe und die Regisseurin präsentierten den zweiteiligen Fernsehfilm „Späte Ankunft“ aus dem Jahre 1989 mit Kurt Böwe in der Hauptrolle. Im Namen des Vereins freute sich Jürgen Rennert, über das große Interesse der Gäste. Darunter viele, die sich noch gut an Kurt Böwe, der in Krumbeck wohnte, und hier auch beerdigt ist, erinnern können. Dieser ersten „Krumbecker Begegnung“ werden weitere folgen, kündigte Rennert an. Dankbar war er über die Anwesenheit von Vera Loebner. In vielen ihrer Regiearbeiten besetzte sie Böwe in Rollen.

Böwe wollte einen Arzt spielen

Der Zweiteiler „Späte Ankunft“ wurde am 26. Februar 1989 erstmals im Fernsehen gezeigt. Nach dem Drehbuch von Helmut Benz erzählt der Film die Geschichte eines renommierten Berliner Arztes, der sich entschließt, sein Leben von Grund auf zu ändern. Er lässt sich als Landarzt in der West-Prignitz nieder. Hier findet er Freunde und eine späte Liebe. Neben Kurt Böwe sind viele bekannte Darsteller in dem Film zu sehen. Unter anderem Jenny Gröllmann, Rolf Ludwig, Fred Delmare und Jaecki Schwarz. Böwe hatte oft angeregt, einheimische Laiendarsteller mit ins Filmprojekt zu nehmen. So sollte der Krumbecker Dieter Beckerwerth den Kutscher spielen. Du brauchst nur „Hü und Brr“ zu sagen, meinte Böwe damals. Aus der Idee wurde aber nichts. Zur Entstehung des Films sagte Heidemarie Böwe, dass ihr Kurt lange den Wunsch hatte, einen Arzt zu spielen. Vera Loebner fügte hinzu, dass diese Figur für Böwe eine Herzensangelegenheit war. Laut Heidemarie Böwe musste der Filmplot in die Zeit um die Jahrhundertwende verlegt werden, um nicht zu viel lügen zu müssen. Auch handelt es sich um eine Aussteigergeschichte, die man schlecht in der DDR-Gegenwart verankern konnte. Ein langer Abend in der Krumbecker „Kulturbaracke“ endete im Anschluss an die Vorführung bei Wein und vielen Gesprächen.

Von Wolfgang Thätner

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