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Prignitz Laienspiel beim Wischefest
Lokales Prignitz Laienspiel beim Wischefest
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00:17 10.08.2016
Als Egons rechtmäßige Ehefrau Wilma auftritt, scheint die Situation zu eskalieren. Szene mit Ines Hahnefeld, Michael Voß, Anke Holtz, Elke Rose und Ingolf Drescher (v. l. n. r.) Quelle: Kerstin Beck
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Wootz

„Heute Abend soll es hier drin sehr eng werden!“ gab es als guten Tipp während des Wootzer Dorffestes am Samstagnachmittag. Hier drin - damit war das Festzelt gemeint. Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn dann: alles brechend voller Gäste, die teilweise sogar auf den Tischen saßen. Wer weniger Glück hatte, musste von draußen zuhören. Der Grund: die Uraufführung des neuen Stückes der „Himmlischen Laienspieler der Lenzer Wische“ mit dem Titel „Eine Frau muss her!“.

Die Handlung: Egon Hanselmann (Ingolf Drescher) ist von seiner Frau spontan verlassen worden, weil er eines Morgens in feucht-fröhlicher Stimmung und ausgerechnet noch mit einem Stück fremder weiblicher Unterwäsche aufgetaucht war. Die „neue Freiheit“ feiert er mit seinen besten Freunden Paul Wiemann (Michael Voß) und Fritz (Uwe Mertens) bier- und weinselig . „Ich wollte ja erst ein Festzelt mieten und einen Fackelzug veranstalten, bin aber dann doch bei unserer Skatrunde geblieben!“

Elfriede sorgt für Klarheit

Da taucht plötzlich Egons schwerreiche Erbtante auf, die als gute Geschäftsfrau dem Neffen zwar ihre „Goldgrube“ vermachen, vorher jedoch bei dem Ehepaar noch nach dem Rechten schauen möchte. Da muss nun aller schnellstens eine Ehefrau her, wozu Skatbruder Paul überredet wird und seine neue Rolle sogar sehr überzeugend spielt. Doch nun taucht auch noch Pauls Ehefrau Elfriede (Ines Hahnefeld) auf, die zudem ein Auge auf Egon geworfen hat. Zu guter Letzt erscheint auch noch Egons richtige und zu Recht eifersüchtige Angetraute Wilma (Elke Rose), die der Erbtante erklärt: „Nun mach mal deine trüben Augen richtig auf! Das da ist nur eine Vogelscheuche - ich bin Wilma!“

Und Egon, der es bis jetzt immer aufs Neue verstanden hat, sich mit den schönsten Ausreden hinterlistig aus der Affäre zu ziehen, kapituliert, indem er sich abseits in seinem Sessel wie der berühmte „Vogel Strauss“ ein Tuch über den Kopf zieht. Als die völlig verfahrene Angelegenheit zu eskalieren scheint, kommt unerwartet die Rettung. Alles klärt sich natürlich auf, und Egon bekommt von Tantchen selbstverständlich seine langersehnte Kneipe geschenkt.

Vor der Bühnenkür standen acht Monate Fleiß

Vom Publikum gab es während des einstündigen sehr überzeugend gespielten und mit durchgehend schnoddrig-witzigen Dialogen versehenen Theaterstückes stetige Lacher und fast ständigen Applaus - der zuletzt kaum abreißen wollte.

„Es geht uns darum, den Leuten etwas vorzutragen, welches sie so richtig fröhlich macht“, war von Regisseurin Helga Bethmann, die während der Aufführung als Souffleuse neben der Bühne stand, zu erfahren. Fast acht Monate haben die „Laienspieler“ zudem an der Umsetzung des Stückes gearbeitet und zudem selbst beim Einüben sich das Lachen nicht verkneifen können.

Wer dieses im wahrsten Sinne des Wortes Lustspiel in Wootz verpasst hat, kann es demnächst in Ferbitz erleben. Die „Himmlischen Laienspieler“ werden „Eine Frau muss her“ am 4. September beim Kartoffelfest aufführen.

Von Kerstin Beck

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