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Prignitz Straßenbau kann losgehen, wenn das Geld kommt
Lokales Prignitz Straßenbau kann losgehen, wenn das Geld kommt
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00:50 20.04.2018
Die marode Dorfstraße in Groß Gottschow soll endlich erneuert werden. Ortsbürgermeister Heinz Wernicke zeigt die tiefen Löcher. Quelle: König
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Perleberg

Von den 322 Kilometern Prignitzer Kreisstraßen sind 182 Kilometer ausgebaut. Das klingt nicht schlecht, bedeutet aber, rund 140 Kilometer liegen noch als Aufgabe vor der kreiseigenen Straßenmeisterei.

„Wenn wir die fertig haben, müssen andere Abschnitte schon wieder repariert werden“, verdeutlichte Betriebsleiter Michael Becker das Ausmaß der Arbeiten.

600 000 Euro für die Ortsdurchfahrt Groß Gottschow

In diesem Jahr sollen immerhin Abschnitte an die Reihe kommen deren Aus- oder Neubau noch vor einigen Monaten als nicht finanzierbar galt. Dazu zählt zweifellos die Ortdurchfahrt von Groß Gottschow (Gemeinde Plattenburg). Sie gehört zu den Straßenabschnitten, welche die Kreisstraßenmeisterei in diesem Jahr in Angriff nehmen möchte.

600 000 Euro sind für das 500 Meter lange Stück veranschlagt. Im Juli soll es mit dem Straßenbau losgehen. Bereits begonnen hat hingegen der Bau der Kreisstraße zwischen Sandkrug und Klein Lüben. Die 600 000 Euro dafür stammen aus der Hochwasserhilfe des Landes.

Straßenbrücke erst nächstes Jahr dran

Das gilt auch für die geplante Erneuerung der Straßenbrücke bei Weisen. Allerdings muss das 3,5 Millionen Euro teure Vorhaben auf kommendes Jahr verschoben werden. Gut im Plan liegt hingegen der Ausbau der Kreisstraße 7011, die Seefeld mit Tüchen verbinden soll.

Für dieses Jahr sind der Ausbau der Ortsdurchfahrt Lindenberg geplant sowie der Abschnitt zwischen Lindenberg und Vettin. Bereits begonnen hat der Ausbau der Ortsdurchfahrt Seefeld. Beide Abschnitte sollen bis November fertiggestellt sein.

Straßenmeisterei wartet auf Förderzusage

Doch die Kreisstraßenmeisterei möchte noch einige weitere Kilometer Straße sanieren. Wenn das Fördergeld fließt, muss man einschränkend sagen. „Uns wurde signalisiert, dass wir die Fördermittel für unsere Vorhaben bekommen, aber einen Bewilligungsbescheid haben wir derzeit noch nicht“, sagte Michael Becker im Finanzausschuss.

Zu den Vorhaben, deren Finanzierung zumindest noch nicht endgültig geklärt ist, zählen der Bau der Kreisstraße 7044 zwischen Berge und Neuhausen. Für die 1,3 Kilometer veranschlagt der Eigenbetrieb 400 000 Euro. Der Bau der Kreisstraße 7038 von Blüthen (Karstädt) nach Schönfeld soll 1,5 Millionen Euro kosten. Das liegt daran, dass die Straße anders als andere, nicht von Bäumen gesäumt wird und daher breiter ausgebaut werden kann.

Brücke über die Kümmernitz ist ebenfalls auf der Liste

Ebenfalls besser ausbauen möchte die Kreisstraßenmeisterei die Straße 7003 zwischen Zichtow und Bendelin (Plattenburg). Für die 1600 Meter lange Strecke sind 700 000 Euro vorgesehen.

Schließlich steht noch die Brücke über die Kümmernitz bei Mertensdorf auf der Liste der geplanten Investitionen. Für die Erneuerung des 100 Meter langen Bauwerks hat der Eigenbetrieb 700 000 Euro angesetzt. Die Mitglieder des Finanzausschusses hoffen, dass das benötigte Geld bewilligt wird.

Von Andreas König

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