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Langzeitarbeitslose sollen integriert werden

Heiligengrabe Langzeitarbeitslose sollen integriert werden

Das Projekt Arbeit(slos) der Pritzwalker Bildungsgesellschaft soll auch in der Gemeinde Heiligengrabe Fuß fassen. Bereits seit August 2015 und noch bis Juli 2019 sollen Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren in Ausbildung oder Arbeit vermittelt werden. Neben Langzeitarbeitslosen sollen auch Menschen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund unterstützt werden.

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Das Team der Bildungsgesellschaft Pritzwalk mit Jörg Ahlgrimm, Gudrun Schulze und Manuela Körber (v.l.), informierte über das Projekt.

Heiligengrabe. Das Projekt Arbeit(slos) der Pritzwalker Bildungsgesellschaft soll auch in der Gemeinde Heiligengrabe Fuß fassen. Geschäftsführer Jörg Ahlgrimm sowie Manuela Körber und Gudrun Schulze vom Projektteam stellten die Inhalte beim Haupt- und Finanzausschuss am Dienstagabend in Heiligengrabe vor.

Arbeit(slos) läuft über das Programm Integration statt Ausgrenzung. Dafür kommen Finanzmittel aus dem Europäischen Sozialfonds zum Einsatz. Bereits seit August 2015 und noch bis Juli 2019 sollen Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren in Ausbildung oder Arbeit vermittelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Langzeitarbeitslose. Aber auch Menschen mit Behinderungen oder Migrationshintergrund profitieren von diesem Projekt. „Bis 2019 sollen 208 Teilnehmer innerhalb dieses Projektes betreut werden“, so Integrationscoach Manuela Körber.

Gemeinde unterstützt das Projekt

„Die Gemeinde kann das Projekt konkret unterstützen, indem wir darüber im Amtsblatt informieren“, stellte Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe, in Aussicht. Außerdem schlug er vor, dass die einzelnen Dorfgemeinschaftshäuser im Gemeindebereich für Veranstaltungen genutzt werden können. Denn das Projektteam ist vor allem mobil und in der Fläche unterwegs, um Kontakt mit den Betroffenen aufzunehmen. „Wir hoffen, dass die Ortsvorsteher mit uns Kontakt aufnehmen und uns mitteilen, wer aus ihren Dörfern für das Projekt in Frage kommt“, so Sozialcoach Gudrun Schulze. Es geht in erster Linie um „unterstützende Hilfen und Gespräche für die Betroffenen“, sagte sie. Und: „Alles soll mit Vorsicht angebahnt werden, das steht an erster Stelle.“

Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig. „Bislang durchliefen 88 Frauen und Männer in der Prignitz das Projekt, davon wurden 24 in Ausbildung oder Arbeit vermittelt“, sagte Manuela Körber.

Interessenten können sich bei der Bildungsgesellschaft Pritzwalk über eine Teilnahme am Projekt informieren. Das Projektteam ist telefonisch unter 03395/31 15 12 und 0173/8 30 63 80 zu erreichen.

Von Christamaria Ruch

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