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Prignitz Leben retten – im, am und auf dem Wasser
Lokales Prignitz Leben retten – im, am und auf dem Wasser
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00:20 31.08.2017
Tim König (l.) und Ronny Schatz-Tiburtius sind am Naturbadesee in Groß Woltersdorf zur Absicherung eines Tanzcamps am Wasser im Einsatz. Quelle: Marcus J. Pfeiffer
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Groß Woltersdorf

Ganz unter dem Motto„Aus Spaß am Sport und aus Freude am Helfen“ wirkt die Wasserwacht in der Prignitz. Sie ist eine Gemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes mit der Aufgabe Personen im, am und auf dem Wasser zu retten. Die Organisation ist mit insgesamt über 137 000 Mitgliedern, davon 51 000 aktive Rettungsschwimmer, als Hilfs- und Wasserrettungsorganisation in allen Landesverbänden des Deutschen Roten Kreuzes vertreten. In der Prignitz gibt es sechs Standorte mit insgesamt 302 Mitglieder, wie Uwe Damning von DRK informiert. Seit 2003 ist er für die ehrenamtlichen Gemeinschaften innerhalb der Verbandsarbeit zuständig. „Die Standorte haben alle unterschiedliche Aufgaben und Ziele, je nach den Gegebenheiten vor Ort“, so Uwe Damning weiter.

Herausragende Jugendarbeit in Perleberg

In Pritzwalk, Karstädt, Putlitz und Perleberg wird demnach hauptsächlich in den Freibädern gearbeitet. In Wittenberge kommt die Elbe hinzu. Außerdem hat sich dort aufgrund der Prignitzer Badewelt eine zusätzliche Funktion herausgebildet. Er lobte die herausragende Jugendarbeit in Perleberg, wo in den vergangenen Jahren viele neue Mitglieder dazugewonnen werden konnten. In Karstädt gebe es jährlich viele Veranstaltungen, an denen die Wasserwacht beteiligt sei, unter anderem das 24-Stunden Schwimmen und in Putlitz funktioniere die Zusammenarbeit mit der Stadt seit etwa fünf Jahren sehr gut. „Gerade im Sommer unterstützen wir interne, aber auch externe Veranstaltungen und Tätigkeiten“, sagt Uwe Damning. Seit dem Wochenende ist die Wasserwacht aus Perleberg in Groß Woltersdorf. Dort findet ein Camp einer Tanzschule direkt am Naturbadesee statt.

Ehrenamtliche Wasserretter

Damit, wenn es mal für die Teilnehmer ins Wasser geht, nichts passiert, sind Ronny Schatz-Tiburtius und Tim König mit vor Ort. „Wir sind hier zur Aufsicht für etwa 80 Kinder und Jugendliche“, informiert Ronny Schatz-Tiburtius. Seit etwa vier Jahren findet dort das Camp jährlich statt und von Anfang an ist der erfahrene Rettungsschwimmer mit dabei. „Wir arbeiten alle ehrenamtlich, das Private wird dabei oft zurückgestellt“, so Ronny Schatz-Tiburtius weiter. Doch die Helfer machen ihren Job gerne, das sieht man ihnen an. Tim König ist seit sechs Jahren in der Wasserwacht und ausgebildeter Rettungsschwimmer. Auch er ist nicht zum ersten Mal als Wasserretter beim Camp mit dabei. „Unser Ziel ist es, neben den vielen Einsätzen unsere Mitglieder immer weiter so gut und effizient wie möglich auszubilden“, sagt Uwe Damning.

Viele Aus- und Weiterbildungen

Im vergangenen Jahr erhielten 23 Kinder das Seepferdchen und 62 Kinder- und Jugendlichen ein Schwimmabzeichen. Außerdem konnten 45 Rettungsschwimmer ausgebildet werden. „Schon an einigen Grundschulen, vor allem in Perleberg, bringen wir den Kindern im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften die Wasserrettung näher“, so Uwe Damning. Erst im Juli fand ein Schwimmcamp mit 40 Teilnehmern statt. Seiner Meinung nach sollte jeder das Recht haben, das Schwimmen erlernen zu können. „Die Wasserrettung ist eine vernünftige Perspektive für die Freizeit“, meint Uwe Damning. Jeder kann in der Wasserwacht Mitglied werden und sich dazu einfach an die Geschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes wenden. „Doch Rettungsschwimmer wird man nicht von einem Tag auf den anderen“, sagt der Leiter der Verbandsarbeit. Darüber sollte man sich zuvor im Klaren sein.

Von Marcus J. Pfeiffer

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