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Lehrerpreis für Elke Voye-Wilke

Perleberg Lehrerpreis für Elke Voye-Wilke

Elke Voye-Wilke hat in diesem Jahr den Lehrerpreis des Landes Brandeburg für die Prignitz bekommen. Die Pädagogin, die an der Friedrich-Gerike-Oberschule in Perleberg arbeitet, wurde für ihr Lebenswerk geehrt. Nominiert für den Preis war auch Undine Heidel von der Oberschule in Glöwen.

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Elke Voye-Wilke (2. v. l.) und Undine Heidel mit Dietmar Woidke (l.) und Günter Baaske.

Quelle: Julian Stähle

Perleberg. Für ihre herausragende Arbeit sind bei einer Festveranstaltung in Potsdam 18 Lehrer mit dem „Brandenburgischen Lehrerinnen- und Lehrerpreis“ ausgezeichnet worden. Zu den geehrten gehört Elke Voye-Wilke von der Friedrich-Gerike-Oberschule Perleberg. Nominiert war auch Undine Heidel von der Oberschule Glöwen.

Elke Voye-Wilke ist für ihr Lebenswerk gewürdigt worden. Seit 40 Jahren ist sie als Lehrerin im Dienst und sei immer bereit, für andere einzuspringen, wenn sich eine Lücke im Stundenplan ergibt. Die Geografie- und Geschichtslehrerin hat ein Zusatzstudium in Französisch absolviert und unterrichtet Französisch als zweite Fremdsprache. Auch das Fach Hauswirtschaft übernahm sie, als die Personaldecke dünn wurde. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin unterrichtet sie Erwachsene und bereitet sie auf den Schulabschluss vor. Das alles beeindruckte die Jury, so dass sich die Lehrerin jetzt über den Lehrerpreis für den Landkreis Prignitz freuen konnte.

Lehrer mit großem Engagement

Für den Preis waren 50 Pädagogen aus allen Landkreisen vorgeschlagen worden, die alle geehrt wurden und Urkunden sowie Füllfederhalter erhielten. Die Auszeichnung vor rund 240 Gästen in der Staatskanzlei wurde von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bildungsminister Günter Baaske (beide SPD) vorgenommen.

Ministerpräsident Woidke zollte den Lehrerinnen und Lehrer im Land hohe Anerkennung: „Sie haben einen anspruchsvollen Beruf. Sie müssen den wichtigsten Schatz heben und veredeln, den jede Generation hat: das unendliche Potenzial an Talenten, Neugier und Lebenslust unserer Kinder.“ Laut Woidke gehe es um klassische Wissensvermittlung, aber auch um unverzichtbare Fähigkeiten, die das ganze Leben prägen: das Arbeiten im Team, der Umgang mit Niederlagen und das Erkennen und Überwinden eigener Schwächen. Lehrer würden junge Menschen auf das Leben als eigenständige und verantwortungsbewusste Persönlichkeiten vorbereiten. Sie seien zugleich unverzichtbare Stütze bei der Integration von Flüchtlingskindern. „Unser Land braucht Menschen wie die hier Geehrten, die für ihren Beruf brennen.“

Der Preis wurde zum sechsten Mal verliehen. Mit ihm werden alljährlich Lehrer ausgezeichnet, die sich über den regulären Unterricht hinaus für ihre Schüler engagieren. Die Vorschläge kommen von Schülern, Eltern, Lehrern sowie Schulträgern. Nach einer Vorauswahl durch die staatlichen Schulämter entscheidet eine Jury des Bildungsministeriums mit Vertretern des Landesschüler- und Landeselternrates über die abschließende Wahl.

Von MAZ-online

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