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Lehrstellen und Arbeitsplätze im Angebot

Wittenberge Lehrstellen und Arbeitsplätze im Angebot

Hunderte Besucher scharten sich am Sonnabend um die Infostände beim Prignitzer Karrieretag für Ausbildung und Beruf im Oberstufenzentrum Wittenberge. Junge Flüchtlinge gehörten dazu.

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Junge Flüchtlinge informieren sich bei Salonleiterin Anja Liedtke (2.v.r.) nach einer Ausbildung im Frisörhandwerk.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Hunderte Besucher scharten sich um die Infostände beim 3. Prignitzer Karrieretag für Ausbildung und Beruf und gleichzeitig Tag der offenen Tür am Oberstufenzentrum (OSZ) Prignitz am Sonnabend in Wittenberge . Jugendliche hatten an diesem Tag die Gelegenheit, Perspektiven, Ausbildungsgänge und Arbeitgeber der Region Prignitz kennenzulernen. Das Interesse war enorm.

Ziel der Veranstaltung war es, vorhandene Ausbildungsplätze in der Prignitz zu besetzen. Im Angebot stehen derzeit 312 Jobs für Azubis und duale Studiengänge in 69 verschiedenen Berufen. Die Zahl der offenen Ausbildungsplätze sei sogar noch größer, da einige Betriebe nur die Ausbildungsberufe, nicht aber die Anzahl der freien Plätze gemeldet hatten, so Marion Talkowski, Leiterin des Regionalcenters Prignitz der IHK Potsdam.

Überall fanden Besucher Informationen zu Ausbildung und Beruf

Überall fanden Besucher Informationen zu Ausbildung und Beruf. Persönliche Gespräche waren möglich.

Quelle: Jens Wegner

Zusätzlich zu den freien Ausbildungsplätzen wurden 84 freie Arbeitsplätze angezeigt. So beispielsweise bei der Adecco Service Center Solutions GmbH in Wittenberge. „Wir stellen zum 6. März Personal ein und suchen noch händeringend Interessenten”, sagte Ariane Möbes und erklärte einer Besucherin die anstehende Arbeit. „Wenn Sie mit Ihrem Auto eine Panne haben und den ADAC anrufen, sind wir die Leute, mit denen Sie am Telefon reden.” Sie erklärte das dazu nötige Schulungsprogramm und weitere Details.

In einer Broschüre, die am Eingang verteilt wurde, fanden die Besucher eine Auflistung mit den Kontaktdaten aller Unternehmen, die am Karrieretag mit einem Stand präsent waren. So fiel die Orientierung in der Vielzahl der Ausbildungsangebote leichter.

Christine Kort ließ kostenlos ein professionelles Bewerbungsfoto erstellen

Christine Kort ließ kostenlos ein professionelles Bewerbungsfoto erstellen.

Quelle: Jens Wegner

Christina Kort aus der 10. Klasse des Wittenberger Gymnasiums hat ihre Wahl bereits getroffen. Sie bewirbt sich an der Schule für Gesundheitsberufe des Kreiskrankenhauses Prignitz in Perleberg. Den Karrieretag nutzte sie trotzdem, um sich nochmal umzugucken, Informationen zu sammeln und ein professionelles Bewerbungsfoto erstellen zu lassen. Dieser kostenlose Service wurde von der Industrie- und Handelskammer Potsdam angeboten.

Am Stand der Haar und Pflege GmbH aus Pritzwalk standen junge Flüchtlinge, um sich nach einer Ausbildung zu informieren. „Wir wollen den Leuten das Frisörhandwerk näher bringen und suchen Auszubildende. Es ist schön, dass sich Flüchtlinge dafür interessieren”, sagte Salonleiterin Anja Liedtke. Eva Seide von der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) aus Perleberg war mit einer Gruppe von 15 Jugendlichen beim Karrieretag, die sich in der Akademie mit ihrem Hauptschulabschluss für den ersten Arbeitsmarkt vorbereiten. „Hier finden sie geballt einen Überblick über vieles, was man beruflich in der Region machen kann”, sagte sie.


Am Stand der Baumarktkette

Am Stand der Baumarktkette

Quelle: Jens Wegner

Am Stand der Baumarktkette Toom informierte Ronny Ihrke über Ausbildungs-Möglichkeiten im Unternehmen. „Wir bilden jedes Jahr aus. Wer flexibel und vielseitig interessiert ist, hat gute Chancen eine Ausbildungsstelle bei uns zu bekommen”, sagte er.

Außerdem stellte das OSZ seine Bildungsangebote vor. Bei einem Rundgang konnten zudem die Unterrichts-Räume besichtigt werden. Die Veranstaltung wurde organisiert und durchgeführt von der IHK Potsdam Regionalcenter Prignitz, dem OSZ und der Kreishandwerkerschaft Prignitz und mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Neuruppin, dem Jobcenter Prignitz, dem Prignitzer Netzwerk Schule-Wirtschaft, der Wirtschaftsjunioren Prignitz und der Wirtschaftsfördergesellschaft Prignitz. Mehr als 50 regionale Unternehmen waren präsent sein, 14 Unternehmen davon das erste Mal.

Von Jens Wegner

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