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Prignitz Lichterfest in Perleberg
Lokales Prignitz Lichterfest in Perleberg
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00:22 02.12.2015
Keine Angst, die Rute kam bei der Nikolaussprechstunde im Perleberg-Zelt nicht zum Einsatz Quelle: Andreas König
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Perleberg

Von wegen in der Prignitz gib es keine Kinder. Diese Behauptung widerlegten am Sonnabend hunderte Kinder aller Altersklassen eindrucksvoll. Auf dem Perleberger Großen Markt war am frühen Abend kaum noch ein Stehplätzchen zu bekommen, als der Nikolaus mit seiner Gehilfin, Bürgermeisterin Annett Jura, Adventskalender verteilte. Zeitweise spielten sich tumultartige Szenen ab, weil jeder sich nach vorn drängte. Doch nach einer kurzen Zeit des Sortierens verlief alles in geordneten Bahnen, und jedes Kind bekam seinen Kalender überreicht.

An der Feuerschale war es gemütlich. Quelle: Andreas König

Zuvor hatten die Kinder mit ihren Eltern im Perleberger Hörturm, dem ehemalige Wasserturm an der Berliner Straße Lichter und Laternen gebastelt. Im Hörturm selbst konnten sie weihnachtlichen Geschichten lauschen und allein oder unter Anleitung bereits die ersten Geschenke basteln.

Im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen das Stadtoberhaupt und der Nikolaus in Oldtimern oder anderen Gefährten vom Hörturm zum Großen Markt chauffiert worden waren, wählten der Nikolaus und die Bürgermeisterin diesmal Schusters Rappen aus. Gefolgt von zahlreichen Kindern, Eltern und Großeltern wälzte sich der leuchtende Zug einer Prozession gleich durch die Altstadt zum Großen Markt. Beleuchtet vom wunderschönen Weihnachtsbaum lauschten die Anwesenden zunächst andächtig den festlichen Klängen des Bläserchors, ehe es zur großen Adventskalenderverteilung ging. Von einer kleinen Bühne aus verteilten der Nikolaus (der verdächtige Ähnlichkeit mit dem Rolanddarsteller hatte), und Annett Jura die guten Gaben. Eltern hoben ihre Kinder in gute Ausgangspositionen, und erst als der Andrang etwas abebbte, wurden dem Nikolaus Lieder gesungen und Gedichte aufgesagt.

Romantische Adventsstimmung auch für Erwachsene. Quelle: Andreas König

Dafür war anschließend im blauen Perleberg-Zelt mehr Zeit. Der Nikolaus hielt Sprechstunde ab, hörte sich die Wünsche der Kinder an und ließ sich mit ihnen fotografieren.

Erste Positionen der Wunschzettel konnten die Eltern bereits in den Geschäften der hell erleuchteten Bäckerstraße und in den angrenzenden Gassen kaufen. Traditionell hatten die Innenstadthändler geöffnet.

Von Andreas König

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