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Loosch muss nach Wasserschaden umziehen

Pritzwalk Loosch muss nach Wasserschaden umziehen

Die Pritzwalker Boutiqueninhaberin Bettina Loosch hat einige kräftezehrende Tage hinter sich: Nach einem Wasserschaden in ihrem Geschäft musste sie den Laden komplett ausräumen, um Waren und Einrichtung vor Schlimmerem zu bewahren. Dabei halfen ihr Familie und Mitarbeiterinnen. Der Verkauf geht im Nachbarladen weiter.

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Bettina Loosch verkauft im Nachbargeschäft weiter.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Der Schreck war groß, als Bettina Loosch am Abend des 3. Oktober in ihr Modegeschäft in der Pritzwalker Marktstraße gerufen wurde: Die Feuerwehr stand vor der Tür, weil ein Wasserschaden gemeldet worden war. Aus dem oberen Stockwerk war wegen eines technischen Defekts Wasser in ihren Laden gelaufen. „Man konnte es richtig hören“, erzählt die Geschäftsfrau.

Alles war nass: Decke, Wände, Teppich, die Möbel. „Ich stand vor den Scherben meiner Existenz“, sagt Bettina Loosch. Sie hatte Glück im Unglück: Uwe Kleinke von der Hausverwaltung Kleinke, die das Gebäude vor Ort verwaltet, konnte ihr schnell und unkompliziert das Geschäft nebenan zur Verfügung stellen. „Das ging wie selbstverständlich“, sagt sie. In Windeseile schafften Bettina Loosch und ihre Familie die Ware – hochwertige Mode – in den Nachbarladen. „Wir mussten ja den Bestand sichern.“

Bis auf Weiteres kann sie nun die ehemaligen Räume der Ernsting’s-Family-Filiale nutzen. Die vergangene Woche war hart: Nicht nur die Waren, auch die Einrichtung musste aus dem beschädigten Geschäft geräumt werden. Von Freitagfrüh bis Sonntagabend arbeite Familie Loosch – Tochter Claudia und Mann Peter halfen mit – an dem Umzug. „Auch meine beiden Mitarbeiterinnen Susann Kiefner und Silke Rotnitzky waren am Sonnabend wie selbstverständlich da.“ Seit Montagfrüh wird wieder verkauft „Es muss ja weitergehen, wir bekommen die nächste Ware und Gehälter müssen bezahlt werden.“

Ursache für den Wasserschaden war laut Uwe Kleinke, dass in den Büroräumen im ersten Stock ein Ventil geplatzt sei – irgendwann zwischen Samstagmittag und Montagabend, dem 3. Oktober. Nachdem nun der Schadensregulierer da gewesen sei, werden die betroffenen Räume jetzt von einer professionellen Firma getrocknet. „Wir haben auch schon erste Schäden beseitigt“ so Uwe Kleinke. So seien elektrische Bauteile ausgewechselt worden, durch die Wasser gelaufen war. Einige Wochen werden die Reparaturen dauern, schätzt Uwe Kleinke. Bettina Loosch kann den Betrieb aber so lange weiterführen.

Von Beate Vogel

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