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Lübzow wählt Ortsvorsteherin

Geheime Wahl Lübzow wählt Ortsvorsteherin

Am Ende war die Entscheidung recht deutlich. Beate Groschinski ist wieder zur Ortsvorsteherin in Lübzow gewählt worden. Von insgesamt 47 Stimmen entfielen auf sie in geheimer Abstimmung 27. Eine der ersten Gratulantinnen war Perlebergs Bürgermeisterin Anett Jura.

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Beate Groschinski (l.) erhält die Glückwünsche von Bürgermeisterin Annett Jura .

Quelle: Beeskow

Lübzow. Schon ein Blick in den Saal genügte, um zu erkennen, dass bei der Einwohnerversammlung am Mittwochabend in Lübzow das Quorum erfüllt war. Denn für die Wahl eines Ortsvorstehers müssen mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten eines Ortes ihre Stimme abgeben. Perlebergs Bürgermeisterin meinte dann auch bei einem Blick in die Runde: „Hier sind so viel erschienen, dass das Quorum ganz sicher erreicht ist.“

Bei der Wahlentscheidung machten es die Lübzower dann etwas spannend. Sie entschieden sich anders als die Einwohner in den anderen Perleberger Ortsteilen für eine geheime Wahl mit Stimmzettel und klassischem Urnengang. Bisher waren die Ortsvorsteher per Auszählung der erhobenen Hände bestimmt worden.

Wahlleiterin Ute Raatz waltete damit ihres Amtes und konnte nach der Stimmenauszählung die erfolgreiche Wahl von Beate Groschinski zur Ortsvorsteherin verkünden. Von den 47 Stimmen, die abgegeben wurden, erhielt sie eine deutliche Mehrheit von 29 bei 18 Gegenstimmen. Die bisherige Ortsvorsteherin hatte sich als einzige der Wahl gestellt. „Ich versuche es noch einmal“, hatte sie angekündigt.

In der sehr sachlich geführten Einwohnerversammlung spielten die jüngsten Ereignisse im Ort keine Rolle. Der Streit um die geplante Erweiterung der Schweinezucht von Bernd Cort-Kurse auf über 10 000 Tiere hatte zu einer Lagerbildung im Ort geführt. Das Plakat der Bürgerinitiative „Keine weitere Tierfabrik in der Lübzower Schweiz“ war nach einer Sitzung des Gemeindekirchenrates vor der Kirche entfernt und dann auf einem privaten Grundstück aufgestellt worden. Unbekannte hatten es in der Nacht zum Samstag gestohlen. Der Landwirt meldete die Beschädigung einer Plane an seiner Biogasanlage in derselben Nacht. Inzwischen hat die BI ein neues Plakat aufgestellt. In zahlreichen Gärten stehen nach wie vor rosafarbene Kreuze gegen Massentierhaltung.

In der Einwohnerversammlung wurden diese heiklen Themen jedoch nicht angeschnitten. Bürgermeisterin Annett Jura berichtete, dass jetzt ein Begrenzungsschild auf 24 Tonnen an der Zufahrt von Spiegelhagen aus aufgestellt wurde. Bisher stand ein solches Schild vor der Brücke an der Ortseinfahrt. Der Verkehr mit 40 Tonnen schweren Lastzügen soll damit unterbunden werden. Der Zustand der Brücke lässt nur 24 Tonnen zu. Die jüngste Brückenprüfung ergab, dass das Bauwerk schadhaft, aber stand- und verkehrssicher ist – eingeschränkt nutzbar.

Von Michael Beeskow

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