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Prignitz Lückenschluss Rapshagen-Brügge ist geplant
Lokales Prignitz Lückenschluss Rapshagen-Brügge ist geplant
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00:17 30.06.2016
Robert Gemmel (l.) nach der Wahl zum Bürgermeister von Gerdshagen mit Matthias Habermann, Amtsdirektor in Meyenburg. Quelle: Beate Vogel
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Gerdshagen

Nach dem Rücktritt von Gerdshagens (Amt Meyenburg) Bürgermeisterin Brunhilde Müller hatten die Gemeindevertreter am 26. Mai Robert Gemmel zum Gemeindeoberhaupt gewählt. Der 68-Jährige möchte auch in der bereits angefangenen Legislaturperiode gemeinsam mit der Gemeindevertretung noch allerhand Projekte umsetzen.

„In der Gemeinde Gerdshagen ist es nicht schwierig, Bürgermeister zu sein, weil immer jemand da ist, wenn es darum geht, einander zu helfen“, sagt Robert Gemmel, wenngleich er es sehr bedaure, dass Brunhilde Müller ihr Amt abgeben musste.

Die Zukunft der alten Schule, die Vermarktung der Turnhalle und die Windenergie sind nur einige der Themen, die Gemmel auf dem Plan hat. In Sachen Straßenbau wartet die Gemeinde Gerdshagen derzeit auf einen Fördermittelbescheid: „Wir wollen endlich den Lückenschluss zwischen Rapshagen und Brügge vornehmen, über den ländlichen Wegebau“, kündigte er an. Die Nachbargemeinde Halenbeck-Rohlsdorf hat den Anschluss bis zur Gemarkungsgrenze bereits vor Jahren fertiggestellt. Nun haben die Gerdshagener den Beschluss über ihren Eigenanteil an der Baumaßnahme gefasst und Probleme mit den Anliegerbeiträgen gebe es auch nicht. „Alle sind einverstanden und freuen sich, dass es losgeht.“

Für die geplanten Projekte ist noch genug Geld im Säckel

Dass die Kommune für solche Projekte noch Geld hat, führt Robert Gemmel darauf zurück, dass „wir immer sehr vorsichtig mit Geld umgegangen“ sind. In einigen Fällen seien Straßen günstiger gebaut als veranschlagt. „Und Kleinigkeiten haben wir immer mit der Feuerwehr, der Arbeitsförderungsgesellschaft oder den örtlichen Betrieben realisiert, so dass wir nur Materialkosten hatten.“

Nun überlegt Bürgermeister Gemmel, ob die Gemeinde nicht doch noch bei den regenerativen Energien einsteigen und selbst eine Windmühle betreiben sollte: „Darüber müssen wir nachdenken.“ Die Ortsteile der Gemeinde Gerdshagen sind von bis zu 200 Meter hohen Windmaschinen geradezu umzingelt. Das hat immer wieder zu Protesten unter den Einwohnern geführt. Steuereinnahmen aus den Windrädern zu erzielen, sei laut Gemmel aber für die Gemeinde schwierig: „Weil die Investoren andere sind als später die Betreiber und die Firmen häufig wechseln.“ Die Verwaltung in Meyenburg sei zwar ständig dabei, das Geld einzutreiben, „aber es gibt viele Schlupflöcher“.

Ins Backhaus soll noch investiert werden

Im Park hinter dem Gemeindehaus, der in den vergangenen Jahren mit viel Eigeninitiative auch der Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins angelegt wurde, wartet noch das Backhaus auf die eine oder andere Investition. „Das wünscht sich der Kulturverein“, so Robert Gemmel. Die Vereinsmitglieder seien emsig dabei, vor Ort Einsätze zu machen. „Aber irgendwann müssen wir Geld in die Hand nehmen.“ Die mehrheitliche Meinung in der Gemeindevertretung sei, dass die Initiative unterstützt werden soll. „Aber der Kulturverein müsste das Backhaus als Betreiber komplett übernehmen“, meint der Bürgermeister. Auch die 2013 mit Fördermitteln vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Neuruppin sanierte Mehrzweckhalle auf dem Gelände könnte besser vermarktet werden. „Wir haben noch offene Zeiten, die in anderen Hallen der Umgebung fehlen“, so Gemmel.

Von Beate Vogel

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