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MAZ-Schulreporter gehen in die nächste Runde

Neuruppin MAZ-Schulreporter gehen in die nächste Runde

Das beliebte Zeitungsprojekt für Schulklassen in Prignitz und Ostprignitz-Ruppin geht mit MAZ-Schulreporter 2.0 erstmals in die Oberstufe. In Neuruppin trafen sich am Donnerstag Lehrerinnen und Lehrer aus beiden Landkreisen zur Auftaktveranstaltung. Vier Wochen gibt’s die MAZ: Das Projekt läuft von 6. Juni bis 1. Juli.

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Erfuhren Wissenswertes über den Einstieg ins Projekt MAZ Schulreporter 2.0: Lehrerinnen und Lehrer aus Pritzwalk, Neuruppin, Neustadt und Kyritz mit den MAZ-Mitarbeitern.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin/Pritzwalk. Die MAZ-Schulreporter gehen in die nächste Runde. Und das in doppeltem Sinne: Nachdem in den vergangenen Jahren Grundschüler für vier Wochen täglich die MAZ lesen und mit dem Medium Zeitung arbeiten durften, ist mit MAZ-Schulreporter 2.0 zum ersten Mal die Oberstufe mit den Klassen 7 bis 10 gefragt. Besonderes Augenmerk soll zudem auf die digitale Vernetzung der Tageszeitung gerichtet werden. Am Donnerstag trafen sich Lehrerinnen und Lehrer aus Pritzwalk, Neuruppin, Neustadt, Kyritz in Neuruppin zur Auftaktveranstaltung im Café „Gerdas Cupcake“.

„Wir denken, dass es das richtige Alter ist, um die Kinder und Jugendlichen mit dem Medium vertraut zu machen und zu zeigen, dass es abseits von Chats und Facebook auch andere Dinge gibt“, erklärte Kathrin Gottwald, Geschäftsführerin des MAZ-Regionalverlages Prignitz-Ruppin. Zumal die MAZ über ihr E-Paper und die MAZ-App auch digital erreichbar ist. „Da können Sie schon ab 21 Uhr lesen, was der Nachbar erst am nächsten Morgen erfährt“, so Gottwald.

Mehr als 500 Schüler machen mit

Das Projekt MAZ Schulreporter 2.0 läuft vom 6. Juni bis zum 1. Juli in der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin. Es nehmen Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen teil. Benjamin im Projekt ist eine 5. Klasse aus Kyritz, die unbedingt mitmachen möchte.

Angemeldet sind insgesamt 21 Klassen mit 541 Schülern an acht Schulen in beiden Landkreisen.

Die Teilnehmer erhalten nach dem Abschluss des Projektes MAZ Schulreporter 2.0 ein Zertifikat.

Auch die teilnehmenden Schüler können die MAZ während des Projektzeitraums in digitaler Form lesen. Sie bekommen – ebenso wie ihre Lehrer – einen vierwöchigen Zugang zum E-Paper und zur App fürs Smartphone, erklärte Julia Vallet von der Agentur Promedia Maassen, die das Projekt begleitet. Die Stärke der MAZ liege vor allem in den 15 Lokalausgaben: „Lokale Themen werden nach wie vor im Printmedium gelesen.“ Das betreffe Themen wie Sport ebenso wie Berichte aus dem Nachbarort. Die meisten Printmedien seien von seriösen Journalisten gemacht, böten also seriöse Informationen.

Anbieten können die Lehrer das Projekt MAZ Schulreporter 2.0 nicht nur im Deutschunterricht, sondern auch fächerübergreifend zum Beispiel in Politik. Dazu wird ihnen Unterrichtsmaterial zu diversen Themengebieten zur Verfügung gestellt. Die Jugendlichen können in den vier Wochen nicht nur die Zeitung detailliert kennenlernen, sondern auch selbst Artikel schreiben, die Redaktion vor Ort oder die Druckerei der MAZ in Potsdam besuchen oder sich Redakteure in den Unterricht einladen. Sie können die verschiedenen Stilformen des Journalismus behandeln oder den Arbeitsalltag in Redaktionen.

Mit im Boot sind außerdem die Sparkassen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin. Christopher Arndt, der bei der Sparkasse OPR Ansprechpartner ist, lud stellvertretend für beide Banken die teilnehmenden Klassen ein, einen Blick in die Bankfilialen zu werfen – und zwar in Bereiche, in die sonst kein Kunde kommt. Sogar ein Besuch im Tresorraum ist möglich.

Von Beate Vogel

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