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MEB begrüßt sieben neue Lehrlinge

Meyenburg MEB begrüßt sieben neue Lehrlinge

Im Ausbildungsjahr 2016 starten bei der Firma Meyenburger Elektrobau MEB insgesamt sieben Lehrlinge. Sie lernen im Elektrobereich, in der Verwaltung und im Planungsbüro. Geschäftsführer Gert Altenburg freut sich, dass auch zwei ausländische Lehrlinge unter den Neuzugängen sind.

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Gert Altenburg (l.) begrüßt die neuen Lehrlinge.

Quelle: Foto: Beate Vogel

Meyenburg. Sieben neue Lehrlingen konnten Geschäftsführung und Ausbilder der Firma Meyenburger Elektrobau (MEB) im neuen Jahrgang begrüßen. Am Freitag trafen sich die Auszubildenden des ersten Lehrjahres mit denen der Vorjahre zum Azubifrühstück.

MEB-Geschäftsführer Gert Altenburg war besonders erfreut darüber, dass in diesem Jahr mit dem jungen Farhad Aghaee, der seit einem Jahr in Deutschland lebt und sehr gut Deutsch spricht, auch ein Afghane dabei ist. Der Spanier Juan Jose Benitez Reyes ist der einzige, der aus dem bundesweiten Ausbildungsprojekt MobiPro-EU übrig geblieben ist. „Dabei hatten wir sechs, sieben Teilnehmer, aber die Bewerber sind alle wieder nach Hause gefahren.“ Altenburg und Ausbilder Dirk Radatz zeigten sich sehr enttäuscht darüber, mit welch enormem Aufwand das Programm betrieben wurde und wie wenig junge Leute dabei geblieben sind.

Insgesamt beginnen fünf Lehrlinge eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei der MEB, einer geht zur Tochterfirma Prignitzer Fernmeldeanlagenbau in Berlin-Hoppegarten. Erstmals bilden die Meyenburger einen jungen Mann im Planungsbüro zum Systemplaner aus. „Das hieß früher Elektrozeichner“, erklärte Altenburg. Eine junge Frau lernt in der Verwaltung Kauffrau für Büromanagement.

Umkämpfter Wettbewerb unter Auszubildenden

Die Anforderungen in der Ausbildung seien in diesem Jahr härter geworden, informierte Altenburg die Azubis – auch die aus den Vorjahren. „Die Bewertung der fachlichen Kenntnisse rückt stärker in den Focus.“ Wichtig seien neben den Berufsschulleistungen auch das allgemeine Auftreten und die Umgangsformen. Das bewerteten die Meyenburger zum ersten Mal in einem kleinen Wettbewerb unter den Azubis des zweiten Lehrjahres: Eigeninitiative, Arbeitsqualität und Zuverlässigkeit wurden zum Beispiel auf den Bewertungsbögen verzeichnet, die die jungen Leute einreichen sollten. „Unter den drei ersten gab es einen harten Kampf“, freute sich Altenburg. Gewonnen hat ihn schließlich Marvin Meyer, der von der MEB mit einem hochwertigen Tabletcomputer belohnt wurde.

Gut besetzte Lehrstellen

Gert Altenburg und seinen Mitarbeitern ist die Integration wichtig. Das gab der Geschäftsführer auch den Neuen mit auf den Weg: „Wir müssen darauf achten, dass wir den ausländischen Mitarbeitern mit Respekt begegnen“, sagte er. Er bitte darum, dass sich alle daran gewöhnen, „dass wir mit anderen Nationalitäten zusammen leben und arbeiten. Das ist der europäische Gedanke.“

Mit den insgesamt sieben Azubis sind die Lehrstellen bei der MEB dieses Jahr gut besetzt. Es gab auch schon andere Jahre, in denen sich kaum jemand fand. „Die Rekrutierung der Azubis ist ein Riesenaufwand“, sagt Dirk Radatz. Eine Möglichkeit der Orientierung für junge Leute bieten zum Beispiel Ferienarbeit oder bezahlte Praktika in der 9. Klasse. „Das ist besser, als wenn sie eine Lehre anfangen und dann abbrechen“, so Geschäftsführer Altenburg.

Von Beate Vogel

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