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Märchentag im Goldfieber

Prignitzer Märchentag in Groß Woltersdorf Märchentag im Goldfieber

Auf dem 15. Märchentag in Groß Woltersdorf stand am vergangenen Samstag alles unter dem Motto „Gold“. Die Kinder konnten Gold schürfen, Gold kochen mit der Hexe Knubbelkrud und mit den Black Nose Piraten auf Schatzsuche gehen. Seit 2001 organisiert der Wahrberge Verein e.V. mit dem Prignitz Sommer den Märchentag und begeistert damit Groß und Klein.

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Die Black Nose Piraten mit drei Matrosen auf Schatzsuche.

Quelle: FOTOS (3): Elisabeth Hahn

Groß Woltersdorf. Im Märchendorf war am vergangenen Sonnabend das Goldfieber ausgebrochen. Da sah man auf dem Gelände des Waldlehrparks Gold schürfende Kinder, goldgeschminkte Gesichter und natürlich die Hexe Knubbelkrud, die vor ihrem Zelt im großen Kessel Gold kochte und geheimnisvoll ihre Zaubersprüche murmelte. Zum 15. Mal fand der Prignitzer Märchentag statt.

In diesem Jahr stand alles unter dem Motto „Gold“. Die Kinder konnten mit ihren Familien das Märchen der Goldenen Gans ansehen oder begaben sich mit den Black Nose Piraten auf Schatzsuche. Wie echte Seeräuber durften sie mit den Piraten Willi und Susi um die Welt segeln und ein bisschen Piratenluft schnuppern. Das Lindenberger Marion-Etten-Theater begeisterte große und kleine Gäste mit dem Puppenspiel „Vom Mäuschen, das nicht schlafen wollte“ und lud zum Marionettenbau ein. Wieder dabei waren die Pritzwalker Gymnasiasten, die mit dem Märchen „Frau Holle“ die Geschichte der Goldmarie und Pechmarie auf die Bühne brachten. „Es ist schön, dass Leute aus der Region eingebunden werden“, sagt ihr Lehrer Peter Sturm. „Es ist inzwischen wie eine Familie hier.“

Der Märchentag lockt auch Familien aus Berlin in das kleine Groß Woltersdorf. In den letzten Jahren waren es bis zu 1400 Gäste. Der Wahrberge Verein organisiert gemeinsam mit dem Prignitz-Sommer schon seit 2001 den Märchentag. „Wir möchten den Kindern Freude bringen“, erklärt ihr Vorsitzender Halldor Lugowski. Seitdem werde der Märchentag von Kindern und Eltern gut angenommen. Die Hexe Knubbelkrud sei inzwischen schon eine Institution geworden. und ist auch auf anderen Veranstaltungen bereits beliebt. Dass man den Kindern Geschichten wie die Goldene Gans oder Frau Holle nahebringe, sei nach wie vor wichtig, sagt Hans-Joachim Berndt, Mitglied des Wahrberge Vereins. Dabei lernen die Kinder Verhaltensregeln, den richtigen Umgang mit anderen Menschen und die Unterscheidung zwischen Gut und Böse.

Von Elisabeth Hahn

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