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Prignitz Magie und Zauberei auf der Plattenburg
Lokales Prignitz Magie und Zauberei auf der Plattenburg
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15:48 15.06.2014
Viele Gäste schauten Alexander Heß aus Salzwedel zu, der auf seiner Wippdrechselbank Honiglöffel anfertigte. Quelle: Jens Wegner
Plattenburg

Unter dem Motto "Magie und Zauberei" gab es am Wochenende allerhand für Jung und Alt zu erleben. An 70Ständen präsentierten sich Handwerker, Händler und Gaukler. Schon vor dem Burghof duftete es gar kräftig nach Knoblauch, allerlei Gewürzen und gebratenem Fleisch. Den Durst stillte der Besucher nach einem deftigen Mahl mit Honigbier, Teufelsbier, Met oder anderen herzhaften Trünken. Das Treiben auf dem Innenhof ließ erahnen, wie es im Mittelalter auf den Burgen zugegangen sein mag. Ritter wetzten ihre Waffen und maßen sich im Kampfe. So hatten die Ritter aus böhmischen Landen viele Zuschauer. Nicht nur wegen ihrer Kampfeskunst wurden sie bewundert, sondern auch für so manchen Scherz.

So turbulent es in und vor der Burg zuging, so besinnlich ruhig war es an der Gotischen Scheune. Hier wurden vielfach alte Handwerkskünste präsentiert. "Wir haben die weiteste Reise ins Morgenland nicht gescheut, um euch Spezereyen wie Pfeffer, Muskatnuss und den heiligen Weihrauch nach Plattenburg zu bringen", sagte Elke, die Gewürzkrämerin aus Bremen. "Mit Pfefferkörnern konnte man früher bezahlen", berichtete sie den fragend schauenden Gästen. Mit einem Kilogramm Pfeffer konnte man sich einen kompletten Gutshof kaufen.

Auch Kristina Hecht aus Wittenberge schaute sich um und probierte die verschiedenen Gerüche feinster Salben und Gewürze. "Ich war schon lange nicht mehr hier und wollte mal sehen, was sich verändert hat. Es gefällt mir gut hier", sagte sie und entdeckte ein Gläschen Safran. "Aus einer Blüte werden nur drei Fäden Safran gewonnen. Diese müssen dann noch fermentiert, also behandelt werden. Safran ist zwar heute das teuerste, aber auch das ergiebigste Gewürz", erklärte ihr die Gewürzkrämerin sogleich.

Alexander Heß von der Grünholzwerkstatt aus Salzwedel fertigte auf seiner Wippdrechselbank Honiglöffel an. "Heute früh habe ich eine Eiche gefällt, aus deren Holze ich nun 250 Stück Honiglöffel fertige. Ich habe einen Auftrag angenommen und muss mich sputen", erzählte er den vorbeiziehenden Gästen. "Kommt nur näher und schaut", forderte er sie auf. Er verarbeite nur gespaltene Hölzer, keine gesägten, sagte er. Seine Wippdrechselbank arbeite nur mit Muskelkraft, wird also mit rein regenerativer Energie betrieben und sei dazu noch abgasarm.

Von Jens Wegner

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